Die Wall Street ist auch nur eine Straße: Lektionen eines Investment-Rebellen von Jim Rogers, ungewöhnliche wie erfolgreiche Investmentwege …

Die Wall Street ist auch nur eine Straße: Lektionen eines Investment-Rebellen von Jim Rogers
FinanzBuch Verlag
Leseprobe: Die Wall Street ist auch nur eine Strasse von Jim Rogers

Der Rezensionist vergibt für Die Wall Street ist auch nur eine Strasse: Lektionen eines Investment-Rebellen von Jim Rogers 6 von 6 Sternchen. Rogers behandelt aktuelle und brisante Themen wie Finanz- und Schuldenkrise, Gold und Rohstoffmärkte auf eine sehr “unterhaltsame” Weise. Seine Sicht der Dinge wird, so ist zu befürchten, von Politikern etc. nicht geteilt! Oder?

Die Wall Street ist auch nur eine Strasse, FBV Verlag

Die Wall Street ist auch nur eine Strasse, FBV Verlag

Als sich Jim Rogers 1964 in die Wall Street verliebte,

war er vor allem von einer Leidenschaft getrieben: zu wissen, was in der Welt vor sich geht. Dieselbe Leidenschaft führte ihn zwei Mal rund um den Globus, einmal mit dem Motorrad, einmal mit dem Auto, und direkt ins Guinness-Buch der Rekorde: Niemand vor ihm und nach ihm hat je mehr Länder auf diese Weise erkundet – und dabei auch noch jedes Land vor Ort aus wirtschaftlicher Sicht und aus Sicht eines Investors durchleuchtet.

In diesem Buch entführt Jim Rogers den Leser in sein ungewöhnliches Leben und auf seinen ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Investmentweg. Er zeigt, warum er in eine Währung, ein Land oder einen Rohstoff investiert und in andere nicht. Und er macht deutlich, welche Länder und Unternehmen die richtigen Weichenstellungen vornehmen und welche gnadenlos scheitern werden. Eingebettet in sehr persönliche Erfahrungen und Anekdoten nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn er die Missstände aufzeigt, die der Finanzkrise den Weg ebneten.

Rogers nimmt den interessierten Investor an die Hand, stellt globale Zusammenhänge her und wirft einen ebenso ehrlichen wie faszinierenden Blick auf die Zukunft der weltweiten Märkte. Ganz nebenbei erhält der Leser einen Grundkurs in Investmentregeln der anderen Art: Gelebte Investmentpraxis statt MBA-Elfenbeinturm.

Jim Rogers ist eine Legende der Wallstreet. Seit über 30 Jahren tradet der Börsenprofi so erfolgreich wie kaum ein anderer. Er kennt sich in den weltweiten Finanzmärkten aus und sieht die Trends der Zukunft bevor andere sie entdecken.

Die Elite-Universitäten Harvard und Princeton gehen bankrott, Manager und Börsenhändler arbeiten als Taxifahrer, Landwirte kaufen Lamborghinis.

Das ist keine Szene aus einem Science-Fiction-Film, sondern die Realität, die uns in Kürze einholt. Davon ist Jim Rogers überzeugt. Der Rohstoffguruzeichnet in seinem neuen Buch ein Bild der nächsten Jahre: Der Agrarsektor wird die Weltwirtschaft dominieren. Wer am richtigen Ort und zur richtigen Zeit investiert, wird zudenGewinnern gehören.

Dagegen läuft die Zeit der bislang vorherrschenden Regionen USA und Europa ab. Die neuen Fluchthäfen für Anleger befinden sich in Asien und Afrika, in Ländern wie Angola, Myanmar oder Nordkorea.

Jim Rogers bietet fundierte Antworten auf die drängendsten Fragen nach der Finanzkrise:

Wie positioniert sich der Anleger angesichts riesiger Staatsdefizite, eines ungedeckten Papiergeldsystems und der
Verschiebung des Kräfteverhältnisses zwischen dem Westen und Asien optimal?
Wo liegen die Märkte von morgen?
Und wo wird künftig richtig Geld verdient?

All dies erläutert der gefragteste Rohstoff-Experte derWelt in seinem neuen Buch.

Jim Rogers (eigentlich: James Beeland Rogers, Jr.; * 19. Oktober 1942) ist ein US-amerikanischer Hedgefondsmanager und Schriftsteller. Jim Rogers wuchs in Demopolis, Alabama auf. Nach dem Collegebesuch in Alabama studierte er an der Yale University und an der Oxford University Geschichte, Philosophie und Wirtschaft. Anschließend arbeitete er bei mehreren internationalen Konzernen an der Wall Street. Nach seiner Rückkehr aus Oxford trat er in die Armee ein. Danach kehrte er an die Wall Street zur Firma Dominick and Dominick zurück, bei der er nach dem College bereits einmal beschäftigt war. Bei der Firma Arnhold & S. Bleichroeder lernte er schließlich George Soros kennen und gründete mit ihm 1970 den Hedgefonds Quantum Funds.

Im Jahr 1980 zog sich Rogers aus dem Management des Fonds zurück. Danach wurde er Gastprofessor an der Columbia University, umrundete zweimal die Welt und schrieb Bücher. Eine dieser Weltumrundungen führte er mit dem Motorrad durch. Dabei durchquerte er im tiefsten Kalten Krieg die Sowjetunion und China.

Im Jahr 1998 lancierte er den Rogers International Commodity Index (RICI). Bei der Gewichtung der Indexmitglieder finden die Rohstoffpreise im Alltag der Menschen Berücksichtigung.

Im Jahr 2008 verkaufte Rogers sein Wohneigentum in New York City und zog nach Singapur. Im Vergleich mit Singapur bezeichnet er New York in einem Interview im Jahr 2013 als “Stadt eines Entwicklungslandes” mit Dritte-Welt-Straßen. Er vergleicht das Wachstumsklima in China mit New York City zum Zeitpunkt von 1908. Die Wirtschaft- und Dollarkrise im Jahr 2008 lastet er der verfehlten US-Notenbankpolitik an. Alan Greenspan und Ben Bernanke bezeichnet er als die schlechtesten Notenbanker aller Zeiten.

„Jim Rogers legte den Grundstein für seinen Ruf und seinen Reichtum in den siebziger Jahren. Damals führte er gemeinsam mit dem Spekulanten George Soros einen Fonds, der in dieser Zeit eine Rendite von 4200 Prozent abwarf, während der Standard&Poors-500-Index nicht mal 50 Prozent schaffte. 1980 ließ Rogers sich auszahlen und ging fortan seinen eigenen Weg. Im Sommer 1998, als die meisten an der Wall Street dem Internethype erlagen, legte er einen Rohstoff-Fonds auf – genau zum richtigen Zeitpunkt, wie man heute weiß.“

Die Welt wird überleben. Sie hat bisher alle Dummheiten der Menschen überlebt und wird es auch diesmal tun.“ Quellewikipedia

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