John F. Kennedy: Ein unvollendetes Leben von Robert Dallek. Die erfolgreiche Biographie John F. Kennedys von Robert Dallek – jetzt im Taschenbuch …

John F. Kennedy: Ein unvollendetes Leben von Robert Dallek
Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
Originaltitel: An Unfinished Life: John F. Kennedy 1917-1963
Originalverlag: Little, Brown and Company, Boston / New York / London
Aus dem Amerikanischen von Klaus Binder, Bernd Leineweber, Peter Torberg
Deutsche Verlags-Anstalt
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John F. Kennedy -  Ein unvollendetes Leben

John F. Kennedy –
Ein unvollendetes Leben

Die Kennedy-Biografie von Robert Dallek beschreibt in einem mitreißenden Stil sowohl den Menschen als auch den Politiker John F. Kennedy. Beginnend mit seiner Jugendzeit, seine politischen Ambitionen als Parlamentarier und Senator. Interessant ist auch das Kapitel „Kann ein Katholik Präsident werden?“ Und dann eben auch sein Leben und seine Ziele als Präsident. Eine unvollendete Präsidentschaft beendet dann diese wirklich „lebendige“ Biografie!

Die definitive Biographie John F. Kennedys

John F. Kennedy hat als Präsident die Herzen der Menschen erobert und der Politik der kommenden Jahrzehnte seinen Stempel aufgedrückt. Er war ein Idol, besonders in Deutschland. Endlich gibt es die große Biographie.

Als erster Autor erhielt Robert Dallek exklusiven Zugang zum Familienarchiv der Kennedys. In seiner Biographie zeigt er einen zugleich getriebenen und visionären Politiker, der wie kein anderer die Menschen fasziniert. Gerüchte um seine Affären, seine Mafiakontakte und seine Krankheiten umranken diese Legende.

Robert Dallek läßt in seiner spannenden Erzählung den zugleich sportlichen und kranken, ehrgeizigen und sympathischen Menschen Kennedy sichtbar werden. Viele seiner politischen Entscheidungen, etwa in der Kubakrise, zu Vietnam, zur Berliner Mauer, erscheinen in neuem Licht.

Mit der Meisterschaft großer Biographen zeichnet Dallek erstmals ein vollständiges Bild Kennedys. Seine Wirkung als Idol einer Zeit ist bis heute unvergessen, hier wird der Schleier um seine Geheimnisse gelüftet. Kennedy erscheint nun endlich weniger als der Mythos, aber mehr als zuvor als eine große Gestalt der Geschichte.

Robert Dallek ist einer der angesehensten Historiker der USA. Der Professor für Geschichte an der Universität Boston befaßt sich vor allem mit der amerikanischen Präsidentschaft. Er veröffentlichte unter anderem auch Bücher über Lyndon B. Johnson, Franklin D. Roosevelt und Ronald Reagan.

„Ein glänzendes Werk, brillant, analytische, ausgewogen, faktensatt.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Robert Dalleks Biographie von John F. Kennedy sucht nach dem Mann hinter den Mythen. John F. Kennedy wäre im Mai 86 Jahre alt geworden. Süddeutsche Zeitung

Stefan Kornelius feiert Dalleks Buch als eines der „wichtigsten Schlüsseldokumente“ zur historischen Auseinandersetzung mit Kennedy und eine der „besten Biografien“ über Kennedy, die es gebe. Perlentaucher.de

„Die mit Abstand beste Kennedy-Biografie.“ Die Zeit

wikipedia: John Fitzgerald „Jack“ Kennedy (* 29. Mai 1917 in Brookline, Massachusetts; † 22. November 1963 in Dallas, Texas), aufgrund seiner Initialen auch JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten und Mitglied der Demokratischen Partei. Kennedy war der jüngste ins Amt gewählte und der insgesamt zweitjüngste US-Präsident (nach Theodore Roosevelt, der als Vizepräsident nach der Ermordung William McKinleys automatisch ins Präsidentenamt nachrückte). Zudem war er der bislang einzige Katholik in diesem Amt. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten.

Im Mai 1952 hatten sich John F. Kennedy und die bereits verlobte zwölf Jahre jüngere Journalistin Jacqueline Lee Bouvier auf einer Dinnerparty kennengelernt. Im Juni 1953 erfolgte die Verlobung des Paares. Die beiden heirateten am 12. September 1953 in Newport, Rhode Island. Die ersten Jahre ihrer Ehe verbrachten sie in Washington.

John und Jacqueline Kennedy hatten vier Kinder: Arabella (Totgeburt 1956), Caroline Bouvier Kennedy (* 27. November 1957), John Fitzgerald Kennedy, Jr. (* 25. November 1960; † 16. Juli 1999) und Patrick Bouvier Kennedy (* 7. August 1963; † 9. August 1963).

Kennedy gilt als notorischer Frauenheld: Die New York Times schrieb: „Die Wirkung, die er auf weibliche Wähler hat, ist geradezu unanständig.“ „Die Frauen wollen ihn entweder bemuttern oder heiraten.“ Kennedy hatte zahlreiche außereheliche Affären, unter anderem mit Marlene Dietrich, Zsa Zsa Gabor, Joan Crawford, Sophia Loren und Marilyn Monroe. Von 1960 bis 1962 unterhielt er eine Liebesaffäre mit Judith Campbell, die während dieser Zeit auch mit den Gangstern Sam Giancana und John Roselli verkehrte. Dem britischen Premier Harold Macmillan sagte Kennedy einmal, er müsse spätestens jeden dritten Tag mit einer Frau schlafen – sonst bekomme er Kopfschmerzen.

wikipedia: Attentat auf John F. Kennedy. Bei dem Attentat auf John F. Kennedy, den 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, am 22. November 1963 in Dallas wurde Kennedy von zwei Gewehrschüssen tödlich getroffen. Als Tatverdächtiger wurde Lee Harvey Oswald verhaftet und zwei Tage später in Polizeigewahrsam von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby getötet. Während die Kommission des Präsidenten über die Ermordung von Präsident Kennedy (Warren-Kommission) zu dem Ergebnis kam, dass Oswald der alleinige Täter gewesen sei, ging ein später einberufener Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses (HSCA) davon aus, dass es neben Oswald mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbekannten Mittäter gegeben haben könnte. Das Attentat hat die Öffentlichkeit nachhaltig polarisiert: während eine große Mehrheit der Amerikaner von einer Verschwörung ausgeht, bevorzugen Presse und Fernsehen sowie die Historiker ganz überwiegend die Alleintäterthese. Bis heute ist die Ermordung Kennedys Gegenstand kontroverser Debatten und Ausgangspunkt verschiedener Verschwörungstheorien.

Der Tod des charismatischen Präsidenten traf die amerikanische Öffentlichkeit wie ein Schock. Als Walter Cronkite, der Nachrichtensprecher des Fernsehsenders CBS um 14.38 Uhr New Yorker Zeit landesweit den Tod des Präsidenten bekanntgab, kämpfte er mit den Tränen. Überall weinten Menschen in der Öffentlichkeit, Fremde begannen auf der Straße miteinander zu sprechen und sich zu berühren. Viele Amerikaner verließen ihre Arbeitsstelle, um am Radio oder Fernseher die Berichterstattung über das Attentat zu verfolgen.

Kirchenglocken läuteten im ganzen Land, die Spiele im American Football, die wie an jedem Samstag überall stattfanden, wurden abgebrochen. Das Boston Symphony Orchestra änderte mitten in einem Konzert das Programm und spielte einen Trauermarsch. Alle Theater-Vorstellungen am Broadway wurden abgesagt, abends erloschen die Reklamelichter am Times Square in New York. Nur vereinzelt kam es zu Freudenbekundungen von politischen Gegnern Kennedys und Rassisten. Fast jeder Zeitgenosse erinnerte sich später noch genau, wo er war, als er von den Ereignissen in Dallas hörte. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung litt an physischen Trauersymptomen wie Appetit- oder Schlafmangel, Nervosität oder Übelkeit.

Der Mord an Kennedy wurde als historische Zäsur empfunden

Nach 1963 begannen sich die negativen Seiten der amerikanischen Politik immer deutlicher zu zeigen, beginnend mit den Rassenunruhen über die Morde an Martin Luther King und Robert Kennedy, den Vietnamkrieg bis hin zur Watergate-Affäre. In kontrafaktischer Spekulation wurde vielfach der Schluss gezogen, dass diese unerfreulichen Entwicklungen hätten vermieden werden können, wenn Kennedy nicht ermordet worden wäre. Auch Oliver Stone ging in seinem Film JFK – Tatort Dallas davon aus, dass Kennedy den Vietnam-Krieg verhindert hätte, wenn er nicht ermordet worden wäre.

Es entstand ein Kennedy-Mythos, der den Präsidenten zu einer Heilsgestalt vergrößerte. Hierzu habe auch seine Witwe beigetragen, die in einem Interview das Leben und Regieren ihres Mannes mit Camelot umschrieb, dem mythischen Schloss von König Artus und seiner Tafelrunde. Dadurch sei das Attentat nachgerade als Königsmord, als schweres Sakrileg erschienen. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2003 wurde Kennedy als größter amerikanischer Präsident neben Abraham Lincoln betrachtet. Umso mehr sei mit der Zeit das dringende Bedürfnis gestiegen, für dieses als traumatisch empfundene Ereignis eine Ursache von entsprechender Größe namhaft machen zu können. Jackie Kennedy sei es bereits als eine unbefriedigende Erklärung erschienen, dass lediglich ein „dummer, kleiner Kommunist“ ihren Mann ermordet haben könnte: „Er hatte noch nicht einmal die Befriedigung, wegen der Bürgerrechte ermordet zu werden.“ Der im September 1964 vorgelegte Bericht der staatlichen Untersuchungskommission lieferte kein plausibles Tatmotiv des angeblichen Einzeltäters Oswald.

Täterschaft und Hintergründe des Kennedy-Attentats sind bis heute umstritten

Umfragen zeigen, dass eine große Mehrheit der Amerikaner nicht an eine Alleintäterschaft Oswalds glaubt. In einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2003 werden von denjenigen, die glauben, dass eine Verschwörung hinter dem Attentat steckt, folgende Drahtzieher genannt: An erster Stelle die Mafia (37 %), an zweiter Stelle die CIA (34 %), an dritter Stelle Kennedys Nachfolger Johnson (18 %), danach Kuba und die Sowjetunion (jeweils 15 %).

Die Zahl der Buchveröffentlichungen zum Kennedy-Mord, die die offizielle Version anzweifeln, wird heute auf der Grundlage einer Spezialbibliographie auf mehrere tausend geschätzt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, stammen sie aber allesamt nicht von ausgebildeten Historikern.

Top-50-Buchperlen – Übersicht

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