Die verbotene Geschichte: Roman von Annette Dutton. Geschickt verwebt Annette Dutton die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten … und lässt schillernde historische Figuren wie die berühmt-berüchtigte Queen Emma lebendig werden

Vorankündigung: Eine packende Reise nach Australien und Ozeanien …

Die verbotene Geschichte: Roman von Annette Dutton
Taschenbuch: 448 Seiten
Knaur Verlag
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Als sie die Einladung zur Beerdigungszeremonie einer gewissen »Miti« auf Papua-Neuguinea erhält, ahnt die Ärztin Katja nicht, dass ihre Reise Licht in die dunkelsten Geheimnisse ihrer Familie bringen und ihr eigenes Leben für immer verändern wird.

Geschickt verwebt Annette Dutton die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, beschwört die dramatische Geschichte Papua-Neuguineas und lässt schillernde historische Figuren wie die berühmt-berüchtigte Queen Emma lebendig werden.

Die verbotene Geschichte

Die verbotene Geschichte

Annette Dutton ist wirklich angekommen in Australien. Die ehemalige Kölner TV-Produzentin, die Ende der 90er Jahre der Liebe wegen um die halbe Welt zog und ihren Kulturschock humorvoll im 2010 erschienenen Sachbuch Selling Bratwurst in Down-Under beschrieb, hat eine neue Berufung gefunden:

Sie schreibt anspruchsvolle und sehr sorgfältig recherchierte Familiensagas, die in ihrem neuen Heimatland und dem südpazifischen Raum angesiedelt sind. Trotz ihrer Vertrautheit mit den Gepflogenheiten der Aussies und ihrer Nachbarländer hat sich Annette Dutton einen staunenden, schmunzelnden und zuweilen auch skeptischen Blick auf Land und Leute bewahrt. Und genau das macht ihre Bücher – nach Der geheimnisvolle Garten erscheint nun in zwei Wochen ihr neuer Roman Die verbotene Geschichte – so speziell.

Wie die Autorin einst selbst hat auch ihre Heldin Katja in Die verbotene Geschichte keine Pläne, Deutschland zu verlassen und findet am Ende doch eine neue Heimat und eine neue Liebe, wo sie es nie vermutet hätte. Ihr Weg dorthin führt sie über Australien, Tasmanien bis nach Papua-Neuguinea.

Als sie die Einladung zur Beerdigungszeremonie einer gewissen »Miti« auf Papua-Neuguinea erhält, ahnt die Ärztin Katja nicht, dass ihre Reise Licht in die dunkelsten Geheimnisse ihrer Familie bringen und ihr eigenes Leben für immer verändern wird.

Geschickt verwebt Annette Dutton die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, beschwört die dramatische Geschichte Papua-Neuguineas und lässt schillernde historische Figuren wie die berühmt-berüchtigte Queen Emma lebendig werden.

Annette Dutton, 1965 in Deutschland geboren, studierte Geisteswissenschaften in Mainz. Seither arbeitet sie als Fernsehproducerin und Autorin, zuletzt für ein Australien-Special der Wissenschaftsserie „Galileo“ sowie die zweiteilige Australien-Reportage „Der Zug der Träume“. Mittlerweile lebt Annette Dutton seit elf Jahren in Australien, zusammen mit ihrem Mann John und Sohn Oscar.

Buchperlen Leseempfehlungen

Der geheimnisvolle Garten
Annette Dutton
Roman

Nach dem Tod ihrer Mutter stößt Natascha in deren Nachlass auf ein verwirrendes Dokument. Ihre Familie soll Aborigine-Vorfahren haben? Neugierig geworden, macht sie sich in Australien auf die Suche nach ihren Wurzeln. Sie ahnt noch nichts von jenem dunklen Geheimnis, das dem Leben der deutschen Auswanderin Helene Junker zu Beginn des 20. Jahrhunderts seinen Stempel aufdrückte – und das auch Nataschas Leben eine entscheidende Wende geben wird …

Selling Bratwurst in Down Under

Selling Bratwurst in Down Under

Selling Bratwurst in Down Under
Annette Dutton
Wie ich der Liebe wegen nach Australien auswanderte

Ausgerechnet ein Australier, denkt sich Annette, als sie ihren Traumprinzen John auf einer Urlaubsreise kennenlernt. Doch als sie wenige Monate später den großen Schritt wagt und auf die andere Seite der Erde zieht, ist sie glücklich. Wenn da nicht die Jobsuche wäre … Aber John weiß Rat: Wie wäre es mit einer original deutschen Würstchenbude?

wiki: Emma Forsayth-Coe, auch „Queen Emma“ genannt (* 26. September 1850 auf Savaiʻi; † 1913 in Monte Carlo), war eine samoanisch-amerikanische Unternehmerin und Plantagenbesitzerin.

Queen Emmas Vater, Jonas Myndersse Coe, war 1837 als Walfänger nach Samoa gekommen und hatte dort die Prinzessin Le’utu Talelatale Malietoa geheiratet. Die erstgeborene Tochter wurde auf den Namen „Emma“ getauft. Aus insgesamt sechs Ehen ihres Vaters gingen über 18 Kinder hervor.

Emma besuchte eine katholische Missionsschule in Apia, bevor sie 1864 einen fünfmonatigen Ausbildungsaufenthalt in San Francisco verbrachte. Zurück auf Samoa heiratete sie den Schiffskapitän James Forsayth. Dieser starb jedoch bald darauf infolge eines Schiffsunglücks im chinesischen Meer.

1878 heiratete sie, nach einer Affäre mit dem amerikanischen Colonel Albert Barnes Steinberger, den australischen Kapitän und Abenteurer Tom Forsayth.

Gemeinsam mit Forsayth verließ Emma ihre Heimat und zog nach Mioko, eine kleine Insel in der Duke-of-York-Inselgruppe. Diese sollte Ausgangspunkt einer rasanten ökonomischen Expansion sein. Als 1884 die Inselgruppe, nun Neulauenburg genannt, Bestandteil der Deutschen Kolonie Deutsch-Neuguinea wurde, stellte der deutsche Bevollmächtigte Gustav von Oertzen zu seinem Erstaunen fest, dass der größte Teil des fruchtbaren Landes bereits im Besitz einer gewissen Emma Forsayth-Coe war (wegen ihres enormen Landbesitzes und ihrer herrischen Art „Queen Emma“ genannt). Bis 1907 baute Emma Forsayth-Coe ihre Besitztümer in Deutsch-Neuguinea weiter aus. Sie gehörte zu den wohlhabendsten, aber auch skandalösesten Unternehmerinnen ihrer Zeit.

Ihr gesellschaftlicher Aufstieg war beispielhaft

Galt sie bei ihrer Abreise aus Samoa noch als „Eingeborene“, so war sie um 1900 Mittelpunkt der feinen Gesellschaft in der Südsee. Emma Forsayth-Coe ließ sich in Gunantambu bei Herbertshöhe in der Nähe der Hauptstadt Deutsch-Neuguineas, Rabaul , ein luxuriöses Anwesen errichten. (Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem japanischen Luftangriff zerstört.) Daneben unterhielt sie gute Kontakte, unter anderem zum liberalen Gouverneur von Deutsch-Samoa, Wilhelm Solf.

Vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges bewies Emma Forsayth-Coe erneut ihr unternehmerisches Geschick, indem sie ihre gesamten Anteile an Plantagen (insbesondere Kopra) für die enorme Summe von 1 Million US-Dollar an die „Hamburgische Südsee Aktien Gesellschaft“ verkaufte. Von diesem Vermögen erwarb sie ein Appartement in Monte Carlo, wo sie 1913 als Frau des Deutschen Paul Kolbe verstarb.

Literatur

R.W. Robson: Queen Emma, The Samoan-American Girl who founded an Empire in the 19th Century New Guinea. Pacific Publications Sydney, New York, 1973.
C.Kracht: Imperium. Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2012.

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