Das Wort zum Mord: Wie schreibe ich einen Krimi? von Anja Kemmerzell und Else Laudan. Wie Sie einen spannenden und – vielleicht auch – einen erfolgreichen Krimi schreiben können …

Das Wort zum Mord: Wie schreibe ich einen Krimi? von Anja Kemmerzell und Else Laudan (Hg.)

Reihe: Ariadne Leitfaden
Taschenbuch: 144 Seiten
Argument Verlag

Das Wort zum Mord informiert an vielen Beispielen wichtige Aspekte um einen spannenden (und vielleicht auch) erfolgreichen Krimi schreiben zu können.

Das Wort zum Mord

Das Wort zum Mord

Das Wort zum Mord – Wie schreibe ich einen Krimi?” liefert griffiges Handwerkszeug aus Ariadnes internationaler Trickkiste: Versierte Autorinnen und Expertinnen geben literarische und sachliche Ratschläge, enthüllen ihre persönlichen Tricks und zeigen verbreitete Fehler, nützliche Regeln und praktische Übungen.

Whodunnit*
Thriller
Krimisatire:

Welche Formen gibt es?
Wo finden sich passende Themen und Milieus?
Wann funktioniert ein Plot?
Wie erzeugt man Spannung, legt falsche Fährten, führt Figuren ein?
Worauf kommt es an bei Wortwahl, Tempo, Dialogen?

Und wenn alles fertig ist – was passiert mit dem Manuskript?

Ein kurzweiliges Lese- und Arbeitsbuch für AutorInnen in spe, für Genrefachleute und für alle leidenschaftlichen Krimifans

Von Arsen bis Zielfahndung: Das aktuelle Handbuch für Krimiautorinnen und Neugierige von Manfred Büttner und Christine Lehmann

Argument Verlag
Reihe: Ariadne Leitfaden
Broschiert: 250 Seiten

Leichen, Kripo, Asservate … Wie genau verläuft eigentlich eine Obduktion?
Was passiert bei einer Obduktion?
Wer stellt Haftbefehle aus?
Wofür ist eine Staatsanwältin zuständig?
Welches Gift wirkt wie?
Was sind Totenflecken und warum sollte man das überhaupt wissen?
Was ist der Unterschied zwischen Mord und Totschlag?
Welches Gift wirkt wie?
Woran merkt man, dass ein Toter ermordet wurde und sich nicht etwa selbst umgebracht hat?
Wofür genau ist eine Staatsanwältin zuständig?
Und wie sieht eine Wasserleiche wirklich aus?

Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert dieses kurzweilige, unterhaltsame Krimi-Handbuch

Von Arsen bis Zielfahndung

Von Arsen bis Zielfahndung

Auf den Dauerseller “Das Wort zum Mord” folgt jetzt “Von Arsen bis Zielfahndung“, der zweite Leitfaden für alle, die Interesse am Krimihandwerk haben. Die Lisa-Nerz-Schöpferin Christine Lehmann hat sich gemeinsam mit dem polizeikundigen Fahnder Manfred Büttner das Ziel gesetzt, Sachverstand in die deutsche Krimikultur zu bringen. Mit solchem Handwerkszeug kann jeder Autor, jede Autorin ihre Szenarien wirklichkeitstreu gestalten. In Krimis sind rund die Hälfte aller Täter Frauen, im wahren Leben liegt die Frauenquote bei Mördern unter zehn Prozent. Die überwältigende Mehrheit dieser Morde wird mit Gift begangen das heißt aber nicht, dass 90 % aller Giftmorde von Frauen begangen werden! Lehmann und Büttner arbeiten mit Witz und Verve daran, die Krimiwelt von Märchen und Vorurteilen zu befreien.

Bei aller Fachkompetenz bleibt der Text noch bis in die trockensten Aspekte der Polizeiarbeit äußerst unterhaltsam, zumal die Fakten mit süffigen Beispielen aus Literatur und Film aufgelockert sind. “Von Arsen bis Zielfahndung” ist ein unverzichtbares Handbuch für Schreibende und Wissbegierige: Von der korrekten Art, Funksprüche abzusetzen, über eine Auflistung, welche Abteilung wann am Tatort eintrifft, bis zur Besoldung der einzelnen Dienstränge steht hier ein einmaliges Arsenal an Fakten zur Verfügung, und der Sinn fürs Realistische wird gründlich geschärft. Und auch wenn Lehmann und Büttner ihren Kolleginnen nicht alle Arbeit abnehmen wollen, gibt es als Sahnehäubchen eine kleine Giftkunde und viele weitere mörderische Details.

Dieses Handbuch für Schreibende und Wissbegierige enthält unverzichtbares Arbeitsmaterial für Autorinnen und solche, die es werden wollen. Und für Fans morbider Einzelheiten ergibt sich ein Streifzug durch die Gefilde der ermittlerischen Wirklichkeit, der keine Neugier ungestillt lässt.

Lisa-Nerz-Schöpferin Christine Lehmann und Fahnder Manfred Büttner vermitteln Sachverstand im kriminalistischen Detail. Von der korrekten Art, Funksprüche abzusetzen, über eine Auflistung, welche Abteilung wann am Tatort eintrifft, bis zur Besoldung der einzelnen Dienstränge stellen sie hier ein einmaliges Arsenal zur Verfügung, das den Sinn fürs Realistische gründlich schärft und dabei auch noch unterhält: Mit Witz und Verve befreien sie die Krimiwelt von Unfug, Märchen und Vorurteilen. Ihr Handbuch bietet zuverlässig recherchierte, griffig aufbereitete Fakten, übersichtlich präsentiert und garniert mit süffigen Beispielen aus Buch und Film.

Christine Lehmann, geb. 1958 in Genf, lebt seit 1963 in Stuttgart, wo sie auch ihr literaturwissenschaftliches Studium mit der Promotion abschloss. Zahlreiche Reisen führten sie in den gesamten Mittelmeerraum, heute bezeichnet sie Spanien als ihre zweite Heimat. Als Journalistin hat Christine Lehmann unter anderem für EMMA und für die TAZ geschrieben, seit 1990 arbeitet sie als Nachrichtenredakteurin beim SWR-Hörfunk. Sie war außerdem als Übersetzerin und Herausgeberin von Anthologien tätig, verfasste zahlreiche Essays und veröffentlichte zwischen 1994 und 1999 Krimis.

*Whodunnit – wiki: Whodunit (auch Whodunnit) beschreibt das häufig in Krimis und Fernsehserien verwendete abduktive Konzept der allmählichen Aufklärung eines Verbrechens und der Suche nach dem oder den Tätern. Bei dem Begriff Whodunit handelt es sich um die phonetisch geschriebene Frage Who done it? (kurz für Who has done it?), zu Deutsch „Wer hat es getan?“. Der Begriff wird im Englischen benutzt, um ein Teil-Genre des Krimis näher zu klassifizieren.

Am Anfang eines Whodunit-Romans steht in der Regel ein schweres Verbrechen, häufig ein Mord (oder genauer: ein Todesopfer

… wenn man einen Mord vermuten kann, dies aber noch nicht erwiesen ist). Der oder die Ermittler stehen oft vor dem Problem, zunächst die Identität des Opfers klären zu müssen, um dann das Motiv des Täters zu ergründen. Der Leser bzw. die Zuschauer begleiten den Ermittler – es kann sich um Polizisten, Privatdetektive oder auch Mitarbeiter der Spurensicherung handeln – bei der Arbeit und werden so dazu animiert, selbst Vermutungen darüber anzustellen, wer die Tat begangen haben könnte. An die Hand genommen werden sie dabei nicht selten von naiven Assistenten eines Meisterdetektivs (das klassische Vorbild ist Dr. Watson in den Krimis von Arthur Conan Doyle), der – dem Leser vergleichbar – wenig begreift und versucht, mit simplen, aber falschen Annahmen Licht ins Dunkel zu bringen. Die Auflösung erfolgt in den meisten Fällen erst gegen Ende des Buches bzw. Films, sofern nicht beispielsweise mehrere Fälle miteinander verknüpft sind.

Allgemein müssen folgende Voraussetzungen für einen klassischen Whodunit erfüllt sein

Das Setting ist begrenzt. Der Schauplatz ist oft abgeschnitten von der Außenwelt oder der Justiz.
Es gibt nur eine begrenzte Zahl von Verdächtigen, die oft in engem Kontext mit dem Opfer standen. Bei einem locked room mystery ist diese Situation noch zugespitzt, weil zuerst scheinbar niemand ernsthaft verdächtigt werden kann.
Am Ende wird der Fall vollständig und in Anwesenheit der Verdächtigen für das „Publikum“ entschlüsselt, der Mörder wird enttarnt.

Entwicklung

Schon die früheste Kriminalliteratur, beispielsweise einige Erzählungen von Edgar Allan Poe, gehören dieser Richtung an. Zu den bekanntesten Beispielen gehören viele der Erzählungen und Romane von Arthur Conan Doyle, Agatha Christie (die das Genre maßgeblich mit den Figuren der Miss Marple und des Hercule Poirot geprägt hat) und Dorothy L. Sayers. Ab den 1930er-Jahren wurde diese Richtung immer mehr von den vor allem US-amerikanischen Hardboiled-Romanen (Dashiell Hammett, Raymond Chandler) verdrängt und überlebte danach vor allem in der Trivialliteratur und in Kinder- und Jugendbüchern, wie denen von Wolfgang Ecke oder der Serie der Drei ???.

Mit dem Aufkommen des postmodernen Romans wurde das Genre wiederbelebt, meist in ironisch gebrochenen Formen wie beispielsweise in Umberto Ecos Roman Der Name der Rose oder den unter dem Pseudonym Dan Kavanagh erschienenen Duffy-Krimis von Julian Barnes.

Das umgekehrte Prinzip

Eine Variation des Whodunit-Prinzips ist die umgekehrte oder invertierte Detektivgeschichte, im Englischen auch als inverted detective story oder howcatchem (von „How catch them?“, etwa zu übersetzen mit „Wie fängt man sie (die Bösewichte)?“) bezeichnet. Dem Leser bzw. Zuschauer ist der Täter bereits von Anfang an bekannt, der Reiz liegt darin, zu verfolgen, wie der Ermittler dem Täter auf die Spur kommt. Frühe Beispiele für diese Erzählweise finden sich bei Kurzgeschichten von R. Austin Freeman (1912). Populär wurde sie durch Inspektor Columbo, seitdem wurde und wird sie auch von anderen Serien (beispielsweise Diagnose: Mord, Criminal IntentVerbrechen im Visier und Monk) und Spielfilmen (Catch Me If You Can, Das perfekte Verbrechen) genutzt. Auch der populäre Manga, Anime und Realfilm Death Note erzählte die Geschichte ausschließlich aus der Sicht des Täters, wobei seine Motive dabei dem Zuschauer ebenso nachvollziehbar geschildert wurden wie die des verfolgenden Detektivs. Die Sympathien können folglich aufgrund der Erzählperspektive zum Täter hin verschoben werden.

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