Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen – und andere es längst leben von Hermann Scherer. Helmut Schmidt und Daniela Katzenberger haben viel gemeinsam …

Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen – und andere es längst leben von Hermann Scherer
Gebundene Ausgabe: 253 Seiten
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Campus Verlag
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Schatzfinder

Schatzfinder

Der Rezensionist vergibt 6 von 6 Sternchen für das Buch Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen – und andere es längst leben von Hermann Scherer. Der Autor zeigt mal wieder, dass er zu Recht als Deutschlands polpulärster Coach gilt.

Warum manche das Leben ihrer Träume suchen – und andere es längst leben

Vielleicht sind Sie viel besser, als Sie denken. Vielleicht schlummern ungeahnte Schätze und Talente in Ihnen. Vielleicht sollten Sie einfach mal dieses Buch lesen, um es herauszufinden. Hermann Scherer zeigt Ihnen, wie Sie sich aus festgefahrenen Strukturen lösen und mehr aus Ihrem Leben machen.

Es ist ganz einfach: Seien Sie anders als der Durchschnitt.

Werden Sie Regelbrecher und geben Sie Ihrem Leben wieder mehr Lebendigkeit. Machen Sie gute Deals und tauschen Sie dabei das Wertvollste, was Sie haben: Ihre Zeit. Entwickeln Sie eine konkrete Vorstellung von sich in der Zukunft.

Zum Beispiel so:
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem gemütlichen Sessel und lesen.
Es ist das Buch „Schatzfinder“ von Hermann Scherer.
Sie lächeln.

Es gibt ein Leben vor dem Tod – nur leider verpassen es zu viele Menschen. Sie lassen ein durchschnittliches Leben geschehen, verpassen ihre besten Chancen und nehmen ihre Träume ungelebt mit ins Grab. In seinem neuen Buch macht Bestsellerautor Hermann Scherer seinen Lesern Mut, die Mittelmäßigkeit hinter sich zu lassen und verrät, wie man ein erfülltes Leben führt.

Normal, gewöhnlich, durchschnittlich – und schon vorbei. Hermann Scherer fragt sich und seine Leser eindringlich, warum einerseits fast jeder Mensch davon träumt, ein erfülltes Leben zu führen, jemand Besonderes zu sein und Außergewöhnliches zu leisten, dies aber andererseits nur den wenigsten gelingt. Systematisch werden in Schule, Ausbildung und Beruf individuelle Lebensentwürfe sabotiert und Menschen zur Durchschnittlichkeit angeleitet. Das ist die eine Seite der Wahrheit. Die andere Seite ist, dass die Menschen, gefangen in Sicherheitsdenken und Anpassungsbedürfnissen, ihren großen Träumen selbst den Garaus machen.

Wer vom Leben mehr will, muss sich aus festgefahrenen Strukturen lösen und wieder über sich selbst bestimmen. Aber wie? Hermann Scherer weiß: Der Schlüssel zu Glück und Erfolg liegt darin, zu selbstbestimmter Freiheit zu finden. Der „Schatz“ unseres Lebens, den wir finden und bergen müssen, liegt in unserer Individualität, unseren persönlichen Stärken, Wünschen und Ideen. Sie zu leben bedeutet aber, Konventionen, Regeln und das Diktat der Gewöhnlichkeit zu brechen. Und das hat Konsequenzen: nur wer den Mut hat, „anders“ zu sein, nur wer es aushält, alleine gegen viele zu stehen, nur wer bereit ist, Zusammenbrüche zu erleiden, der wird am Ende sein Glück finden.

So wie der Autor selbst, der mit Mut, Einsatzbereitschaft und klaren Zielen zum erfolgreichen Unternehmer wurde. Das Buch enthält viele spannende Geschichten von Menschen, die den Schatz ihres Lebens gefunden haben – gegen alle Widerstände. Etwa die Geschichte von Nick Vujicic, der liebt, surft und mit seinen Reden ganze Hallen füllt, obwohl ihm Arme und Beine fehlen. Oder die von Paul Potts, dem pausbäckigen Handyverkäufer mit den schiefen Zähnen, der Opernsänger werden wollte, sich dem Spott preisgab – und am Ende ans Ziel seiner Träume gelangte.

Leseprobe

Die Verleumdung des Lebens

Helmut Schmidt und Daniela Katzenberger haben viel gemeinsam

Doch, wirklich. Zumindest aus meiner Perspektive. Denn beide kann ich aufrichtig dafür bewundern, dass sie ohne Schnörkel sagen, was sie denken. Der eine denkt dabei vorzugsweise einen langen Lungenzug lang nach. Die andere braucht dazu nicht einmal Luft holen.

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Und erfolgreich sind beide. Und wie! Helmut Schmidt sitzt ganz offensichtlich auf dem unsichtbaren Thron des weisesten Deutschen, der größten Autorität unseres Landes in diesen Tagen. Ein wahrhaft bedeutender Mann: Er bezwang als Senator in Hamburg die 62er-Sturmflut, war einer der besten Bundeskanzler, seit es Bundeskanzler gibt und ist seit Jahrzehnten Mitherausgeber einer der angesehensten Zeitungen des Landes. Er war fast sechzig Jahre lang glücklich verheiratet, ist wieder verliebt, zählt einige der mächtigsten und klügsten Männer der Welt zu seinen Freunden. Er malt, spielte Klavier so lange er konnte, nahm sogar eigene Schallplatten auf. Er ist sechsfacher Ehrenbürger, dreißigfacher Ehrendoktor an den bedeutendsten Hochschulen der Welt, erhielt nicht nur unzählige Preise, sondern ist selbst Namensgeber des Helmut-Schmidt-Preises für Deutsch-Amerikanische Wirtschaftsgeschichte. Erfolgreicher geht es nicht.

Und Daniela Katzenberger? Die hat maximal Spaß, wird darüber Millionärin und keiner weiß warum.

Glücklich ist, wer vergisst, dass er nicht mehr zu retten ist. Von Beruf Reality-Show-Teilnehmerin machte sie nicht Kettenrauchen zu ihrem Markenzeichen wie der Herr Schmidt, sondern ihre abrasierten, an zu hoher Position auftätowierten Augenbrauen, die sie immer aussehen lassen, als wäre sie selbst darüber erstaunt, dass sie gleichzeitig angriffslustig, naiv, den Tränen nah und zu allem bereit aussehen kann. Sie taucht regelmäßig in Artikeln mit prallen Fotos und kleinen Texten in der Boulevardpresse auf, ist fast täglich irgendwo im Fernsehen zu sehen, spricht fließend Denglisch und Pfälzisch, schreibt mit 24 Jahren ihre erste Biografie,

Sei schlau, stell dich dumm

Sei schlau, stell dich dumm

mit der sie Bestsellerplatz 1 stürmt, bespaßt über eine Million Facebook-Fans im Internet und sorgt überall, wo sie auftaucht, wasserstoffblond für gute Laune. Bald wird sie uns erklären, warum Frauen mit geschlossenem Mund keine Wimperntusche auftragen können.

Daniela Katzenberger ist womöglich noch gar nicht am Ende ihrer Karriere angelangt. Bei ihr weiß man nicht, wozu sie noch fähig ist. Es kann morgen vorbei sein und keiner erinnert sich mehr an sie, oder aber sie ulknudelt sich durch die Medien bis ins hohe Alter. Es ist alles drin. Aber wahrscheinlich wird es auch bei ihr zum Schluss naheliegend sein zu sagen: erfolgreicher geht es nicht.

Beide jedenfalls werden definitiv bei ihrem Begräbnis, wann immer das sein wird, keine mittelmäßige Trauerfeier bekommen. Es wird vermutlich nicht Jahresdurchschnittstemperatur herrschen, der Blumenschmuck wird nicht mittelmäßig teuer sein, die Trauerlieder werden nicht die üblichen sein, der Pfarrer wird die Trauerpredigt nicht verwechseln. Die Nachrufe auf sie, egal ob öffentlich oder im privaten Kreise, werden ganz sicher nicht sein: langweilig, mittelmäßig, durchschnittlich, gewöhnlich, normal. Keiner wird den Eindruck haben, dass die beiden ihr Leben vergeudet haben; beide wird man bewundern dafür, dass sie grandios viel herausgeholt haben aus der Zeit, die sie auf diesem Planeten geschenkt bekommen hatten. Beide sind auf ihre Weise der Beweis für meine These, dass es ein Leben vor dem Tod gibt, dass sie die eigenen Träume gelebt, den Schatz gefunden haben.

Hermann Scherer ist Businessexperte, gefragter Redner mit über 2.000 Vorträgen vor rund 400.000 Menschen, Autor von 30 Büchern, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, und war Lehrbeauftragter an mehreren europäischen Hochschulen. Er „zählt zu den Besten seines Faches“ (Süddeutsche Zeitung). Bei Campus erschien von ihm 2011 Glückskinder. Warum manche lebenslang Chancen suchen – und andere sie täglich nutzen

Hermann Scherer »zählt zu den Besten seines Faches« (Süddeutsche Zeitung)

Der Weg zum glücklichen Leben „Der Bestsellerautor Hermann Scherer gehört zu Deutschlands besten Coaches und zeigt, wie man sich aus festgefahrenen Strukturen lösen und mehr aus seinem Leben machen kann.“ 19.02.2013, Handelsblatt Online

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