Rotglut. Kriminalroman von Biggi Rist und Liliane Skalecki. Der Krimi Rotglut beleuchtet die RAF-Zeit in Deutschland

Biggi Rist
Liliane Skalecki
Rotglut
Kriminalroman
377 Seiten
12 x 20 cm
Erscheint: Juli 2013
Paperback
ISBN 978-3-8392-1442-8
Gmeiner Verlag
11,99 €
Zum Buch Rotglut von Biggi Rist und Liliane Skalecki mit ausführlichen Informationen, Leseprobe und Bestellmöglichkeiten

Rotglut

Rotglut

Der Rezensionist vergibt 6 von 6 Sternchen für das Buch Rotglut von Biggi Rist und Liliane Skalecki. Eine packende Reise in die deutsche Vergangenheit. Hintergründig und außerordentlich informativ!

Rote Blutspur durch Deutschland

Der Krimi „Rotglut“ beleuchtet die RAF-Zeit in Deutschland

In den 70er-Jahren wurde Deutschland durch eine Reihe brutaler Morde an einflussreichen Persönlichkeiten in Atem gehalten. Hinter den Morden steckte die Rote Armee Fraktion (RAF). Auch die Hansestadt Bremen geriet 1974 in die Schlagzeilen, als ein Bombenattentat auf dem Hauptbahnhof verübt wurde. In genau diese aufwühlende Zeit muss sich auch Kommissar und Exil-Schwabe Heiner Hölzle zurückversetzen, um einen Mordfall in der Gegenwart zu lösen.

„Rotglut“ heißt das neue Werk der beiden Autorinnen Liliane Skalecki und Biggi Rist – ein ausgezeichnet recherchierter Roman, der historische Fakten mit einer fiktiven Geschichte verquickt, und damit für ein fesselndes Krimierlebnis sorgt.

Während des WM-Spiels Deutschland – England 2010 wird ein Mann schwer verletzt im Bürgerpark aufgefunden. Bevor er stirbt, haucht er einen Namen. Kommissar Heiner Hölzles Ermittlungen ergeben, dass der Mann bereits seit mehr als 35 Jahren als tot gilt. Hölzle und sein Team tauchen tief ein in die Geschehnisse der 70er-Jahre, der Zeit der RAF, und finden Verbindungen zu einem Entführungsfall sowie zum Bombenattentat auf dem Bremer Hbf. Und plötzlich muss sich Hölzle auch noch mit dem Verfassungsschutz auseinandersetzen, der ein reges Interesse an dem Fall zu haben scheint …

Dr. Liliane Skalecki, geboren 1958 in Saarlouis im Saarland. Nach einer Banklehre studierte sie Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Vorderasiatische Archäologie an der Universität des Saarlandes. Seit 2001 lebt sie mit ihrer Familie in Bremen. Sie schreibt für die Zeitschrift „Pferdesport – Bremen“ und veröffentlichte, neben einem Kriminalroman, zahlreiche Fachartikel, Sachbücher, Chroniken und Unternehmerdarstellungen.

Biggi Rist, geboren1964 in Reutlingen/Baden-Württemberg. Nach der Ausbildung zur PTA an der Naturwissenschaftlich-technischen Akademie in Isny/Allgäu, arbeitete sie lange Zeit in der Labordiagnostik sowie zwei Jahre in der Forschung. Zwei Jahre lebte sie in Melbourne/Australien, 2005 zog sie mit ihrem Mann nach Lilienthal/Niedersachsen am Rande Bremens.

Lesungen mit Liliane Skalecki und Biggi Rist

Di., 27.8.2013, Beginn: 19:30 Uhr
Krimi-Lesung mit Liliane Skalecki und Biggi Rist in Bremen
Buchhandlung Franz Leuwer, 28195 Bremen, Am Wall 171

Do., 29.8.2013, Beginn: 20:00 Uhr
Krimi-Lesung mit Liliane Skalecki und Biggi Rist in Delmenhorst
Decius Buchhandlung, 27749 Delmenhorst, Lange Str. 11

Fr., 11.10.2013, Beginn: 20:00 Uhr
Krimi-Lesung mit Liliane Skalecki und Biggi Rist in Bremen
Pusta-Stube, 28357 Bremen, Oberblockland 5

„Der Terror der RAF versetzte ein ganzes Land in Angst und Schrecken, noch sind ihre Verbrechen nicht alle gesühnt. Obwohl er eine fiktive Geschichte erzählt, versteht es dieser Krimi glänzend, die Stimmung dieser Zeit einzufangen.“ Prof. Monika Harms – Generalbundesanwältin a.D. „Hintergründig, spannend, überraschend … SO soll ein Krimi sein. Ich bin begeistert.“ Arno Strobel, Bestsellerautor

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DIE TOTE IM WASSER

An einem Novembermorgen wird die Leiche der jungen Russin Sonja Achmatova in einem Wassergraben auf einem Reiterhof am Rande Bremens gefunden. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden: ein Pferdepfleger, der ein Verhältnis mit dem Opfer hatte – ein Routinefall für Kriminalhauptkommissar Heiner Hölzle. Doch im Laufe der Ermittlungen entdecken Hölzle und seine Kollegen zunächst Parallelen zu zwei ungeklärten Mordfällen aus den 70er-Jahren und stoßen schließlich auf eine Spur, die bis in das Jahr 1943 reicht …

Ein Ort, an dem tausende Zwangsarbeiter in den Tod gegangen sind, ist auf den ersten Blick kein Ort für Unterhaltung. Wenn die Geschichte allerdings genau dies nicht ausblendet, sondern zum Thema macht und mit einer alten Verbindung ein neues Verständnis und eine neue Dramatik schafft, dann ist die Fährte gelegt. Es gibt dann auch nur noch ein Interesse: Wie hängt das alles zusammen und wie wird es sich auflösen? (Eike Besuden, Filmemacher)

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