Wer eincheckt, hat verloren von Jacob Tomsky. Ein Hotelangestellter packt aus. Fünf-Sterne-Horror: Ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen des Hotelbetriebs …

Jacob Tomsky
Wer eincheckt, hat verloren
Ein Hotelangestellter packt aus
288 Seiten € 14,99 [D]
Erschienen: 12.04.13
Originaltitel: Heads in Beds. A Reckless Memoir of Hotels, Hustles and So-Called Hospitality
Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Sky Nonhoff, Nina Pallandt
Klappenbroschur
€ 14,99 [D], € 15,50 [A], sFr 20,90
ISBN-13: 9783864930102
Zum Buch Wer eincheckt, hat verloren. Roman von Jacob Tomsky mit ausführlichen Informationen, Leseprobe und Bestellmöglichkeiten

Wer eincheckt, hat verloren

Wer eincheckt, hat verloren

Der Rezensionist vergibt 6 von 6 Sternchen für Wer eincheckt, hat verloren von Jacob Tomsky. Die Tipps und Tricks: Wie man ein Upgrade erhält und am Abreisetag später auschecken kann sind alleine den Buchpreis wert …

Leseprobe

Ich habe mehr als ein Jahrzehnt in der Hotelbranche gearbeitet. Ich habe Sie eingecheckt, ich habe Sie ausgecheckt, Sie mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht, Ihnen einen Drink serviert, Ihren weißen Slip zwischen den zerwühlten Laken hervorgeklaubt, Ihren Wagen geparkt, habe das Essen probiert, das Sie sich aufs Zimmer bestellt hatten, Ihr Klo geputzt, Ihnen einen späten Check-out verweigert, habe Sie telefonisch geweckt, M&Ms aus Ihrer Minibar gefuttert, über Ihre Witze gelacht und Ihr Geld eingesteckt. Ich war jahrelang an vorderster Hotelfront, sprich an der Rezeption stationiert und kenne den ganzen Wahnsinn aus erster Hand.

Wie gerät jemand in die Schlangengrube der Gastlichkeit?

Wie kommt es, dass auf fast jedem Gehaltsscheck, den ich in meinem Leben erhalten habe, der Name eines Hotels stand (und beinahe mein gesamtes Bargeld aus der Hand spendabler Gäste stammte)? Tja, man könnte es ein Versehen nennen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Zug ans andere Ende der Stadt nehmen, doch während die Bahnhöfe nacheinander an Ihnen vorbeihuschen, stellen Sie plötzlich fest, dass Sie längst außerhalb der Stadt sind, der Zug nicht hält und Ihnen nichts anderes übrigbleibt, als weiter mitzufahren, bis sich die Türen öffnen. Oder bis der Zug hält und Sie achtkantig rausgeschmissen werden.Und nicht zu vergessen: Nach einer gewissen Anzahl von Jahren in der Hotelbranche ist man einfach zu kaputt und verbraucht, um irgendetwas anderes auf die Reihe zu kriegen.

Jacob Tomsky, 38, hat Philosophie studiert und die Hotelbranche zehn Jahre lang stoisch ertragen. Als gutaussehender, eloquenter und höflicher Mitarbeiter hat er sämtliche Stationen im Gastgewerbe durchlaufen – vom Parkservice und Kofferträger über Aushilfskoch und Rezeptionist bis hin zum Concierge, der für Stammgäste und ihre sehr speziellen Wünsche zuständig ist. Tomsky lebt in Brooklyn, New York.

„Hochamüsant. Jacob Tomsky lüftet die kleinen pikanten Geheimnisse des Gastgewerbes.“ New York Times

Jacob Tomsky hat über zehn Jahre in verschiedenen Luxushotels gearbeitet und eine Menge erlebt: Sex im Fahrstuhl, eine Reisegruppe, die eine Badewanne als Fritteuse umfunktioniert, den bitteren Kampf ums Trinkgeld und den mörderischen Stress eines 24-Stunden-Betriebs.

Fünf-Sterne-Horror

In seinem pointierten Insiderbericht verrät er, wie die Branche tickt.

„Ein schmissiger, witziger und haarsträubender Blick hinter die Kulissen der Hotelbranche. Ich liebe dieses Buch!“ Elizabeth Gilbert, Autorin des Bestsellers Eat, Pray, Love

Pressestimmen

„Jacob Tomsky packt aus und gewährt einen amüsanten Einblick hinter die Kulissen des Hotelgewerbes.“ Neues für die Frau , 18.04.2013
„Ein ebenso amüsanter wie interessanter Bestseller! Die perfekte Urlaubslektüre mit vielen Insider-Tipps!“ Woman (A) , 10.05.2013
„Der Insider-Bericht des ehemaligen Hotelangestellten Jacob Tomsky ist schockierend, unterhaltsam – und sehr lehrreich …“ Maxi , 06.06.2013
„Wie man das beste Hotelzimmer bekommt und kostenfrei die Minibar leert […] – ein Enthüllungsbuch“ Die Zeit , 20.06.2013
„Fünf-Sterne-Entertainment aus der Welt der Luxushotels“ InStyle , 01.07.2013

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