Das Erbe: Die Geschichte meiner Südtiroler Familie von Lilli Gruber. Alles begann mit dem Tagebuch von Rosa Tiefenthaler …

Eine Familiengeschichte, die über das Private hinaus die politische Geschichte Südtirols wiederspiegelt.

„Das Erbe“ erscheint am 1. August 2013 bei Droemer

Das Erbe

Das Erbe

Alles begann mit dem Tagebuch von Rosa Tiefenthaler

Der renommierten italienischen Fernsehjournalistin Lilli Gruber fällt dieses einzigartige Dokument ihrer Urgroßmutter in die Hände, in dem die außergewöhnliche Frau nicht nur ihr eigenes Lebens festhält, sondern zugleich die Geschichte einer ganzen Region skizziert.

Rosa Tiefenthaler war eine für ihre Zeit kämpferische und moderne Frau

Sie setzt bei ihrem Vater nicht nur durch, dass sie den geliebten aber nicht standesgemäßen Jakob Rizolli heiraten darf. Sie führt auch das Erbe der Familie fort, indem sie das riesige Weingut übernimmt. Als der Erste Weltkrieg ausbricht und die Front quer durch Rosas Heimatland verläuft, ist das der Beginn vieler harter Jahre.

Südtirol fällt nach dem Krieg an Italien, und die Rizollis gehören nun der unterdrückten deutschen Minderheit im bald schon faschistischen Italien an. Und als die mittlerweile erwachsene Tochter Hella den Nationalsozialismus begrüßt, aber gegen den italienischen Faschismus opponiert und für ihre Haltung sogar ins Gefängnis kommt, wird Rosa klar, dass heile Welt der einstigen Habsburgermonarchie unwiederbringlich vergangen ist.

„Lilli Gruber gelingt es auf faszinierend einfache Art, die Familienereignisse, den Ab-lauf der politischen Geschichte und ihre eigenen Erfahrungen zu einer Erzählung zu verknüpfen.“ Süddeutsche Zeitung

„Lilli Gruber besitzt ein Erzähltalent, das diese Familiengeschichte in einen Roman verwandelt. Pure Faszination und Lesefreude!“ La Repubblica

Lilli Gruber, Droemer Verlag

Lilli Gruber, Droemer Verlag

Lilli Gruber, in Bozen geboren, ist eine der bekanntesten italienischen Journalistinnen. Nach Stationen bei La Stampa und Corriere della Sera moderierte sie als erste Frau die Hauptnachrichtensendung und war auch für das deutsche Fernsehen tätig. 2004 wurde sie als Abgeordnete ins Europäische Parlament gewählt, wo sie gegen Berlusconi Partei ergriff.

wiki: Von Beruf Journalistin, war sie als seinerzeit erste Frau in Italien über etliche Jahre Moderatorin der Hauptnachrichtensendung tg1 des italienischen Staatsfernsehens RAIUno, war aber auch als Journalistin in ausländischen Krisengebieten tätig. Außerdem hat Lilli Gruber mehrere Sendungen für das deutsche Privatfernsehen produziert; 1996 war sie Moderatorin von FOCUS-TV.

Das Fernsehen verließ sie im Vorfeld der Europawahlen, wobei sie die durch die Regierung Berlusconi immer weiter eingeschränkte Pressefreiheit kritisierte. Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament 2004 konnte sie in der italienischen Hauptstadt Rom das Duell ihrer Partei, des Linksbündnisses L’Ulivo, gegen Berlusconis Forza Italia klar für sich entscheiden. Insgesamt hat „Lilli, die Rote“, wie sie auch genannt wird, so viele Vorzugsstimmen wie kein anderer Kandidat bei jener Wahl erhalten. Auch in ihrem Heimatland Südtirol konnte sie zahlreiche Stimmen an sich binden.

Im Europäischen Parlament in Straßburg gehörte sie der Fraktion der Sozialdemokraten (SPE) an. Sie stand den Linksdemokraten nahe, distanzierte sich jedoch 2007 anfänglich von deren Fusion mit der Mittepartei La Margherita zum Partito Democratico. Im September 2008 gab Lilli Gruber bekannt, bei den für 2009 anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament nicht mehr zu kandidieren und sich wieder dem Journalismus zu widmen. Bereits Mitte September 2008 übernahm sie die Moderation des Hintergrundmagazins Otto e mezzo auf dem italienischen Privatsender La 7.

Im November 2003 wurde ihr von Präsident Carlo Azeglio Ciampi auf dessen Initiative hin die unterste Stufe des Verdienstordens der italienischen Republik verliehen.

Offizielle Website (italienisch)
Fans Club Website (italienisch)
FemBiografie Lilli Gruber von Micki Gruber mit Zitaten, Links und Literaturangaben

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