Gmeiner Verlag: Neue Historische Romane im August. Dagmar Fohl: Palast der Schatten. Henry Gerlach und Monika Küble: In Nomine Diaboli. Gerhard Loibelsberger: Todeswalzer. Iny Lorentz (Hrsg.) und Claudia Senghaas (Hrsg.): Bitterer Nachgeschmack

Dagmar Fohl
Palast der Schatten
Historischer Kriminalroman
243 Seiten
12 x 20 cm
Erscheint: August 2013
Paperback
ISBN 978-3-8392-1461-9
12,99 €
Info: Gmeiner Verlag

Palast der Schatten

Palast der Schatten

Liebe, Krieg und Kino
Dagmar Fohl präsentiert ein Liebesdrama zur Zeit des Stummfilms

Das Kino war und ist für viele Menschen ein kleiner Lichtblick in dunklen und schweren Zeiten, denn wo kann man sich besser aus der Realität wegträumen als bei einem schönen Film? So geht es auch der Titelheldin Carla in „Palast der Schatten“, dem neuen historischen Roman von Dagmar Fohl. Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs wird das Kino für die junge Frau zum Zufluchtsort und zum Start in ein neues Leben. Doch sie trägt ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit sich herum, das sie mit niemandem teilt. Was hat sie zu verbergen?

Dagmar Fohl erzählt eine schicksalhafte Liebesgeschichte, die dem Leser den besonderen Zauber der Stummfilm-Ära näher bringt. Ein Roman wie ein Film – zum Lachen, Weinen und Träumen.

1914. Ein kleines Stadtkino zur Zeit des Stummfilms. Der Filmerzähler Theo und die Kinopianistin Carla verlieben sich leidenschaftlich. Beide gehen völlig in ihrer Arbeit auf, doch ihr Glück wird überschattet von Carlas verhängnisvoller Vergangenheit. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges reißt das Paar auseinander und stellt seine Liebe auf dramatische Weise auf die Probe…

Dagmar Fohl absolvierte ein Studium der Geschichte und Romanistik in Hamburg und arbeitete mehrere Jahre als Kulturmanagerin. Nach Abschluss einer Gesangsausbildung war sie als Sängerin, Gesangslehrerin und Chorleiterin im In– und Ausland aktiv. Dann folgte ihre Tätigkeit als Schriftstellerin. In Dagmar Fohls Romanen spiegelt sich die Vielseitigkeit der Autorin sprachlich wie inhaltlich wider. Eine hervorragende Recherche, eine niveauvolle Sprache und Figurenzeichnung im Einklang mit ungewöhnlichen, anspruchsvollen Sujets verleihen dem Genre „Historischer Roman“ eine neue Qualität.

Veranstaltungen mit Dagmar Fohl

Fr., 20.9.2013, Beginn: 19:30 Uhr
Premierenlesung mit Dagmar Fohl in Hamburg
Speicherstadtmuseum Hamburg, 20457 Hamburg, Am Sandtorkai 36

Do., 26.9.2013, Beginn: 19:30 Uhr
Lesung mit Dagmar Fohl in Wentorf
Oxhoft Weinlager, 21465 Wentorf, Hauptstr. 6 E

Fr., 25.10.2013, Beginn: 19:00 Uhr
Menü-Lesung mit Dagmar Fohl in Hamburg
Bergedorfer Schloss, 21029 Hamburg, Bergedorfer Schlossstr.4

In Nomine Diaboli

In Nomine Diaboli

Henry Gerlach
Monika Küble
In Nomine Diaboli
Historischer Kriminalroman
787 Seiten
12 x 20 cm
Erscheint: August 2013
Paperback
ISBN 978-3-8392-1465-7
12,99 €

Wolgemut
Ein Krimi aus der Zeit des Konstanzer Konzils

Es wird gefeiert, gewählt und hingerichtet. 1414 beginnt in Konstanz der größte Kongress des Mittelalters. Monika Küble und Henry Gerlach lassen in ihrem historischen Roman „In Nomine Diaboli“, inmitten der politischen Umbrüche und Verwirrungen, eigenartige Todesfälle passieren, die mit gefährlichen Liebschaften in verschiedenen Handlungssträngen zusammenlaufen. Zum 600-jährigen Jubiläum des Konzils, das 2014 in Konstanz stattfindet, ist dem Autorenduo damit etwas ganz Besonderes gelungen – ein historisch fundierter Kriminalroman, der unterhaltsam und spannend zugleich ist.

Oktober 1414. Kaum ist der junge Bäcker Cunrat Wolgemut in Konstanz eingetroffen, um während des Konzils sein Glück zu finden, gerät er auch schon in Schwierigkeiten:

Er wird in eine Schlägerei verwickelt, seine heiratswütige Base stellt ihm nach und sein Freund wird tot aufgefunden. Bald gibt es weitere Tote und Cunrat wird klar, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Gemeinsam mit dem Bäcker Giovanni Rossi und dem Humanisten Poggio Bracciolini macht er sich auf, das Geheimnis um die Toten zu lüften…

Monika Küble, geboren 1960 in Oberschwaben, studierte Sozialarbeit, Literatur und Kunstgeschichte in Weingarten, Konstanz und Perugia. Seit 1990 ist sie freiberuflich in Konstanz tätig als Italienischlehrerin, Dolmetscherin, Reiseveranstalterin, Ausstellungskuratorin, Stadtführerin und Autorin.

Henry Gerlach, ebenfalls Jahrgang 1960, stammt aus Hamburg, lebt aber schon sein halbes Leben am Bodensee. Er studierte Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte und ist Experte für das Konstanzer Konzil.

Veranstaltungen mit Henry Gerlach

Di., 13.8.2013, Beginn: 20:00 Uhr
Lesung mit Küble, Monika; Gerlach, Henry in Konstanz
Speichersaal im Konzilgebäude, 78462 Konstanz, Hafenstraße 2

Todeswalzer

Todeswalzer

Gerhard Loibelsberger
Todeswalzer
Ein Roman aus dem alten Wien
275 Seiten
12 x 20 cm
Erscheint: August 2013
Paperback
ISBN 978-3-8392-1467-1
12,99 €

Wahn und Weltkrieg
Der vierte Fall für Inspector Nechyba

Der „Todeswalzer“ beginnt am 28. Juni 1914, als die Büchse der Pandora durch Princips Attentat geöffnet wird. Der Ausbruch des 1. Weltkriegs liegt heute beinahe 100 Jahre zurück. Gerhard Loibelsberger lässt seinen Inspector Joseph Maria Nechyba im vom Unheil geplagten Wien ermitteln. Die Stimmung ist aufgeladen, das Völkergemisch Wiens wird zum politischen Hexenkessel. Inmitten serbischer Demonstranten sucht Nechyba nach einem mysteriösen Mörder. Gerhard Loibelsberger gelingt es auch diesmal wieder, authentische Charaktere in den historischen Gesellschaftszustand einzubetten und das Ganze mit in einer spannenden Handlung zu umrahmen.

Wien 1914. Zeitgleich mit Erzherzog Franz Ferdinand wird ein junger Mann ermordet. Inspector Nechyba kehrt aus seiner Kur zurück nach Wien, um die Ermittlungen zu übernehmen. In einer Atmosphäre des patriotischen Wahns und der Kriegshetze sucht er einen Serienmörder, der im Huren- und Zuhältermilieu sein Unwesen treibt. Während die Schlachten des Ersten Weltkriegs beginnen, kommt Joseph Maria Nechyba einer traumatisch gestörten Persönlichkeit auf die Spur, die ihre Opfer gnadenlos abschlachtet.

Gerhard Loibelsberger wurde 1957 in Wien geboren. Er ist Autor von Sach- und Gourmetbüchern, Songtexten und Kriminalromanen. Zahlreiche Lesungen sowie Auftritte mit dem Jazz- & Improvisationsprojekt »Club Dada« und der Undergroundband »Der dritte Mann« machten ihn bekannt. 2009 startete Gerhard Loibelsberger mit den »Naschmarkt-Morden« eine Serie von historischen Kriminalromanen rund um den schwergewichtigen Inspector Joseph Maria Nechyba und den Journalisten Leo Goldblatt. 2010 wurden »Die Naschmarkt-Morde« für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien nominiert.

Veranstaltungen mit Gerhard Loibelsberger

Do., 22.8.2013, Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation „Todeswalzer“ mit Gerhard Loibelsberger in Wien
Buchhandlung Morawa, 1010 Wien, Wollzeile 11

Do., 29.8.2013, Beginn: 19:30 Uhr
Lesung mit Gerhard Loibelsberger in Wien
Narrischer Kastanienbaum, 1080 Wien, Strozzigasse 36

Bitterer Nachgeschmack

Bitterer Nachgeschmack

Iny Lorentz (Hrsg.)
Claudia Senghaas (Hrsg.)
Bitterer Nachgeschmack
Anthologie
373 Seiten
12 x 20 cm
Erscheint: August 2013
Paperback
ISBN 978-3-8392-1468-8
12,99 €

Gift ist weiblich
Iny Lorentz und Claudia Senghaas veröffentlichen Anthologie

Bekannte Autoren haben sich in der Anthologie „Bitterer Nachgeschmack“ dem weiblich-raffinierten Mord verschrieben und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Iny Lorentz und Claudia Senghaas wählten 13 besondere Kurzgeschichten aus, in denen Frauen zu Mörderinnen werden. Denn Frauen töten anders, die Tatwaffe ist oft das Gift – unauffällig und kraftsparend. Schon immer waren sie es, die mit Kräutern und Tinkturen arbeiteten und die es auch verstanden, aus diesem Erfahrungsschatz einen ganz anderen Nutzen zu ziehen. So liefert der Garten oft auch das Mittel zum Mord.

Von Rivalitäten über Hexenwahn bis hin zur Sensationslust unserer Tage – der subtile Mord mit Gift wird nicht nur seit Jahrhunderten verübt, sondern liefert den Autoren der Anthologie auch den Stoff für 13 spannende Kurzgeschichten.

Der Giftmord wird Frauen zugeschrieben. Denn Frauen morden anders – subtiler – und zu 90 Prozent mit Gift. Das hat von der Antike an zu einer Dämonisierung der Täterinnen geführt, von der mythologischen Figur der rasend eifersüchtigen Medea, die ihrer Rivalin ein vergiftetes Gewand schickt, bis hin zum Hexenwahn des Mittelalters.

Bekannte Autoren widmen sich dem spannenden Thema der Giftmorde – mit spitzer Feder und viel Herzblut!

Claudia Senghaas ist gelernte Buchhändlerin aus Leidenschaft. Sie ist als Bibliotheksleiterin und als Anwendungsbetreuerin für ein Regionales Rechenzentrum tätig. Seit über 10 Jahren ist sie beim Gmeiner-Verlag beschäftigt. Dort leitet sie die Programmabteilung und das Lektorat.

Mit Iny Lorentz verbindet sie die Liebe zu Büchern und Menschen.

Iny Lorentz ist das Pseudonym des Schriftstellerehepaares Iny Klocke und Elmar Wohlrath, das vor allem für seine historischen Romane bekannt ist. Die beiden schreiben seit 1982 zusammen und haben neben ihren Romanen auch viele Kurzgeschichten verfasst. Ihr erfolgreichster Roman „Die Wanderhure“ wurde mit Alexandra Neldel in der Hauptrolle fürs Fernsehen (Sat1) verfilmt, ebenso dessen Fortsetzung „Die Kastellanin“ unter dem Filmtitel „Die Rache der Wanderhure“.

Rattengift“ ist eine Kurzgeschichte, die im ausgehenden 19. Jahrhundert in Berlin spielt. Dirk Maruhn, der Held dieser Geschichte, ist eine Nebenfigur aus dem Roman „Juliregen“, dem Abschlussband der „Dezembersturmtrilogie“ von Iny Lorentz.

Weblink: www.iny-lorentz.de

Veranstaltungen mit Iny Lorentz

So., 11.8.2013, Beginn: 17:00 Uhr
Lesung im Grünen mit Ella Danz in Berlin
Kolonie Wiesbaden-Norderney, Parzelle 11, 14197 Berlin, Wiesbadener Str. 56

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