Lean In: Frauen und der Wille zum Erfolg von Sheryl Sandberg. Sheryl Sandberg ist eine der wenigen sichtbaren Top-Managerinnen weltweit und ein Vorbild für Generationen von Frauen …

Lean In: Frauen und der Wille zum Erfolg von Sheryl Sandberg
312 Seiten € 19,99 [D]
Erschienen: 30.03.13
Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Barbara Kunz
gebunden mit Schutzumschlag
€ 19,99 [D], € 20,60 [A], sFr 27,90
ISBN-13: 9783430201551
Infos: Econ Verlag

Lean In

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In Deutschland sitzen in den Vorständen der 100 umsatzstärksten Firmen gerade einmal 3 Prozent Frauen. International sieht es nicht viel besser aus. Sheryl Sandberg aber ist ganz oben angekommen. Sie ist Geschäftsführerin von Facebook und gehörte davor zur Führungsmannschaft bei Google. Außerdem erzieht sie zusammen mit ihrem Mann Dave zwei Kleinkinder.

Sheryl Sandberg ist eine der wenigen sichtbaren Top-Managerinnen weltweit und ein Vorbild für Generationen von Frauen.

In ihrem Buch widmet sie sich ihrem Herzensthema

Wie können mehr Frauen in anspruchsvollen Jobs an die Spitze gelangen?

Sie beschreibt äußere und innere Barrieren, die Frauen den Aufstieg verwehren. Anhand von unzähligen Beispielen und Studien zeigt Sandberg, wie jede Frau ihre Ziele erreichen kann und welche Kleinigkeiten dem Erfolg manchmal im Wege stehen.

Leseprobe

Zusätzlich zu den äußeren, von der Gesellschaft errichteten Barrieren, werden Frauen durch Barrieren in ihrem Inneren behindert. Wir selbst bremsen uns in großen wie in kleinen Dingen aus, weil uns das Selbstbewusstsein fehlt, weil wir die Hand nicht heben, und weil wir uns zurücklehnen, wenn wir uns vorlehnen und uns reinhängen sollten. Wir verinnerlichen die negativen Botschaften, die wir unser ganzes Leben lang zu hören bekommen – die besagen, dass man als Frau nicht forsch und aggressiv und nicht mächtiger sein darf als ein Mann. Wir schrauben unsere eigenen Erwartungen an uns zurück. Wir übernehmen weiterhin den Großteil der Hausarbeit und der Kindererziehung. Wir gefährden unsere Karriereziele für Partner und Kinder, die es womöglich noch gar nicht gibt. Verglichen mit unseren männlichen Kollegen streben weniger von uns höhere Positionen an. Dies ist keine Liste mit Dingen, die nur andere Frauen betreffen. Ich selbst habe jeden Fehler auf dieser Liste begangen. Manchmal begehe ich sie noch heute.

Die inneren Barrieren einzureißen ist meiner Meinung nach von grundlegender Bedeutung, um Einfluss zu bekommen. Andere vertreten die Auffassung, dass Frauen nur dann an die Spitze gelangen können, wenn es keine institutionellen Barrieren mehr gibt.

Das ist die alte Geschichte von der Henne und dem Ei.

Die Henne: Wir Frauen werden dann die äußeren Barrieren beseitigen, wenn wir Führungspositionen erreicht haben. Wir werden in die Büros unserer Chefs marschieren und einfordern, was wir brauchen, einschließlich Parkplätze für Schwangere. Oder, noch besser, wir werden selbst Chefinnen und sehen zu, dass alle Frauen bekommen, was sie benötigen.

Das Ei: Wir müssen zunächst die äußeren Barrieren abbauen, um überhaupt Frauen in diese Positionen zu bekommen. Beide Seiten haben recht. Wir sollten uns also nicht mit philosophischen Debatten aufhalten, was zuerst kommt. Stattdessen sollten wir uns darauf einigen, Schlachten an beiden Fronten zu schlagen. Beide sind gleich wichtig. Ich ermutige Frauen, sich mit der Henne zu beschäftigen, aber ich unterstütze auch voll und ganz diejenigen, die sich das Ei vornehmen möchten.

Die inneren Barrieren werden selten thematisiert und oft heruntergespielt.

Sheryl Sandberg, *1969, ist COO und Mitglied des Verwaltungsrates von Facebook. Nach dem Studium in Harvard arbeitete sie bei der Weltbank und als Stabchefin von Finanzminister Larry Summers unter Bill Clinton. Danach machte sie das Anzeigengeschäft für Google rentabel. Auf einer Party lernte Sandberg 2007 Mark Zuckerberg kennen. Sie hat aus der coolen Klitsche Facebook ein profitables Unternehmen gemacht. Alle Einnahmen des Buches gehen an die gemeinnützige Organisation Lean In, die Frauen dabei unterstützt, sich reinzuhängen.

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„Sandberg gehört zu den Superstars der Internetbranche.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

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