Kleopatra. Die ewige Diva und Kleopatra – Bauchtanz – Kostüme, Kleopatra Perücken für Karneval und Motto-Party

Kleopatra. Die ewige Diva

Kleopatra. Die ewige Diva

Kleopatra. Die ewige Diva

Katalog zur Ausstellung Bonn – Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland vom 28. 6. bis 6. 10. 2013
J. Anderson (Autor)
Sally-Ann Ashton (Autor)
Elisabeth Bronfen (Autor)
Ulrich Eigler (Autor)
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Hirmer; Auflage: 1 (31. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3777420883
ISBN-13: 978-3777420882

Kleopatra Ägyptens letzte Herrscherin, Geliebte von Julius Caesar und Schicksalsgefährtin von Marc Anton ist ein Mythos, der die Fantasie zu allen Zeiten beflügelte. Ihre vielen Gesichter von der Antike bis in die aktuelle Popkultur zeigt der vorliegende Band. Kleopatra VII. (69-30 v. Chr.) gilt als hochgebildet und verführerisch, machtbewusst und durchtrieben, unberechenbar und mutig.

Als Göttin wurde sie verehrt, ihre Schönheit ist legendär.

Ihr bewegtes Leben und ihre schillernde Persönlichkeit inspirieren bis heute zahlreiche Schriftsteller, Maler und Musiker. Seit über 2000 Jahren erschafft jede Epoche ihr unverwechselbares Kleopatra-Bild, das unterschiedliche sowie kulturelle, politische und gesellschaftliche Anliegen der jeweiligen Zeit bezeugt. Herausragende Werke der Skulptur, Malerei, Fotografie, Film- und Videokunst sowie interdisziplinäre Texte locken den Leser zu einer Spurensuche in Zeit und Raum.

Kleopatra: Pharaonin - Göttin - Visionärin

Kleopatra: Pharaonin – Göttin – Visionärin

Kleopatra: Pharaonin – Göttin – Visionärin

Sabine Kubisch (Autor)
Hilmar Klinkott (Autor)
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Theiss; Auflage: 1., Auflage (1. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3806223777
ISBN-13: 978-3806223774

Hure Roms oder geniale Strategin?

Kaum eine historische Persönlichkeit hat so viele Schriftsteller, Komponisten und Maler inspiriert wie Kleopatra, die letzte Herrscherin auf dem Pharaonenthron. Ihr Leben und Lieben war Gegenstand von mehr als 40 Filmen, ihre Schönheit und Verführungskünste sind legendär. Sie galt als skrupellos und machtgierig. Männer, die sich ihr widersetzten, drohte der Tod. Doch wird ihr dieses Bild gerecht?

Kleopatra lebte in einer Zeit, als Rom sich ein Königreich nach dem anderen einverleibte. Um ihren Plan von der ägyptischen Weltmacht zu verwirklichen, machte sie sich die beiden wichtigsten Männer Roms Julius Caesar und nach ihm Marcus Antonius zu Verbündeten und baute ein Herrschaftsgebiet auf, das seinesgleichen suchte. Von den Jugendjahren über ihre Affären, die Konflikte mit Rom bis hin zu ihrem tragischen Selbstmord, in dessen Folge das jahrtausendalte Ägypten zur römischen Provinz verkam: Eindrucksvoll rekonstruiert diese reich bebilderte Biografie das Leben und Wirken einer klugen Staatsfrau, die mit allen Mitteln ihre Macht und Unabhängigkeit zu retten suchte. Der Leser erhält zudem einen detaillierten Einblick in die politischen Geschehnisse im ereignisreichen 1. Jh. v. Chr.

Kleopatras Fluch

Kleopatras Fluch

Kleopatras Fluch: Abenteuer der 7 Weltwunder

Katherine Roberts (Autor)
Christa Broermann (Übersetzer)
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423623691
ISBN-13: 978-3423623698
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 – 13 Jahre
Originaltitel: The Cleopatra Curse (Collins Voyager, imprint von HarperCollins Publisher Ltd., London)
Zeuxis größter Wunsch ist es, Wagenlenker zu werden. Natürlich weiß er, dass das Spinnerei ist, als Sklave hat er keine andere Chance als ewig Mist zu fahren, um das Feuer im berühmten Leuchtturm von Alexandria in Gang zu halten. Eines Tages hört er von einem Komplott gegen Königin Kleopatra. Doch wer hört schon auf einen Jungen, der nach Pferdemist stinkt.

Literatur-Recherche: Kleopatra

wikipedia-info: Kleopatra VII. Philopator (* 69 v. Chr.; † 12. August 30 v. Chr. in Alexandria) herrschte als letzte Königin des ägyptischen Ptolemäerreiches und zugleich als letzter weiblicher Pharao von 51 v. Chr. bis 30 v. Chr.

Das Liebesdrama von Antonius und Kleopatra, das Verhältnis der ägyptischen Königin zu Caesar sowie die mysteriösen Umstände ihres Todes beflügelten die Fantasie der Menschen seit der Antike. Als literarisches Hauptwerk zu diesem Thema gilt die Tragödie Antonius und Cleopatra (um 1606/07) von William Shakespeare.

Erstes Treffen von Antonius und Kleopatra

… Kleopatra wusste, dass sich Antonius als neuer Dionysos feiern ließ und als genusssüchtig galt; danach richtete sie ihre Präsentation beim Einzug in Tarsos, den Plutarch anschaulich schildert. An Bord ihrer vergoldeten Prachtgaleere mit Purpursegeln standen als Nereiden kostümierte schöne Mädchen sowie Lustknaben; sie selbst trat als irdische Inkarnation der Göttin Aphrodite bzw. deren ägyptischem Pendant Isis, d. h. in einer geschickten Präsentation spärlicher Bekleidung, dem neuen Dionysos Antonius entgegen. Sie bat ihn, auf ihr Schiff zu kommen und empfing ihn offenbar in einer hocherotischen Atmosphäre. In den folgenden Tagen richtete sie luxuriöse Bankette für Antonius aus und laut den antiken Autoren war sie es, die ihn mit diesem Auftritt eroberte und nicht umgekehrt. Neben der persönlichen Komponente legten freilich auch politische Gründe für beide Seiten eine Kooperation nahe. Für die Bevölkerung stellte Kleopatra ihr Treffen mit Antonius auf eine religiöse Ebene und ließ verbreiten, dass Aphrodite zum Wohle Asiens zu Dionysos käme. Die Untertanen konnten in dieser Begegnung eine irdische Manifestation der sakralen Vereinigung von Aphrodite und Dionysos bzw. von Isis (-Kostümtipps) und Osiris sehen, die damals die Hauptgottheiten der östlichen Religionen darstellten.

Kleopatra hielt ihren Geliebten ständig bei Laune.

Laut Plutarch soll das Paar dauernd Bankette veranstaltet, Ulk getrieben (siehe auch Bauchtanz-Kostüme) und in Schwelgereien gelebt haben. Der Biograph berichtet nach Erzählungen seines Großvaters Lamprias vom enormen Aufwand für Antonius’ Festmähler. Weiter schildert er Streiche, die Kleopatra angeblich ihrem Geliebten wegen dessen mangelnder Angelkünste spielte; auch sollen die beiden wie später Harun ar-Raschid nachts verkleidet durch die Hauptstadt gestreift sein, allerdings um die Einwohner zu necken. Laut dem Historiker Appian trat Antonius dagegen staatsmännischer auf, indem er Tempel besuchte und mit Gelehrten diskutierte. Angeblich bewirkte nur das Liebesleben in Ägypten Antonius’ Untätigkeit im Perusinischen Krieg, den Fulvia, Antonius’ selbstbewusste Gattin, und Lucius Antonius, der Bruder des Triumvirn, gegen Octavian führten.

… seit ihrem Machtzuwachs verkörperte Kleopatra öffentlich ihre Rolle als Inkarnation der Göttin Isis noch stärker und bezeichnete sich daher als Neue Isis. Auch ihre Münzbilder tragen Attribute dieser Göttin. Vor der Entscheidungsschlacht bei Actium soll Octavian die Identifikation von Antonius mit Osiris-Dionysos und Kleopatra mit Isis-Selene in einer Ansprache gegeißelt haben, und mit Zügen dieser Götter wurden auch Statuen des Herrscherpaares ausgestattet.

Das Rätsel um Kleopatras Tod

… auf Bitten Kleopatras kam Octavian zu einem Gespräch mit ihr in den Königspalast; es war ihre einzige Begegnung. Die Unterredung wird von Plutarch und Cassius Dio völlig verschieden dargestellt. Plutarch zufolge war Kleopatra kränklich sowie nervlich am Ende und empfing den künftigen Kaiser mit unordentlichen Haaren und im Unterkleid.

Die antiken Autoren betonen die Ungewissheit von Kleopatras Todesart. Laut Plutarch könnte sie sich von einer im Feigenkorb des Bauern unter den Blättern versteckten Giftschlange beißen haben lassen, die aber in ihrem Sterbezimmer nicht mehr angetroffen wurde. Alternativ könnte sie mit einer giftigen Haarspange ihren Tod herbeigeführt haben. Cassius Dio erwähnt die Theorien, dass sie eine in einem Wasserkrug oder Blumenstrauß versteckte Giftschlange erhalten oder sich mit einer vergifteten Haarnadel in den Arm gestochen habe. Zwei winzige Einstiche seien an ihrem Arm entdeckt worden. Strabo erwähnt neben der Schlangengiftvariante eine vergiftete Salbe als mögliche Todesursache. Schließlich meint der berühmte antike Arzt Galen, dass die Königin Viperngift in eine sich selbst beigebrachte Wunde geträufelt habe.

Augustus zeigte bei seinem Triumphzug in Rom im Jahr 29 v. Chr. ein Bild Kleopatras, das sie mit zwei Schlangen darstellte. Damit erkannte er die in der Antike vorherrschende Version – Tod durch den Biss einer Schlange (aspis) – offiziell an. Der Terminus aspis bezieht sich auf die ägyptische Uräusschlange. Sie hatte symbolischen Charakter als Zeichen pharaonischer Herrschaft: Sie bedrohte die Feinde des Königs und stellte den Herrscher gleichzeitig unter den Schutz des Sonnengottes Re, dem sie ein heiliges Tier war. Dementsprechend trug die ägyptische Königskrone das Bild eines Doppeluräus. Der Biss einer solchen Schlange hätte nach ägyptischer Vorstellung nicht dem Erlangen von Unsterblichkeit gedient – denn die Ptolemäer galten schon zu Lebzeiten als Götter –, sondern er wäre für Kleopatra ein würdiger Tod gewesen. Gegen einen Schlangenbiss spricht allerdings, dass man kein solches Reptil in Kleopatras Gemach fand, dass es schwierig ist, drei Menschen durch eine Schlange beißen zu lassen sowie dass ein Kobrabiss durchaus nicht schmerzlos ist und erst nach Stunden oder Tagen zum Tod führen kann. Am wahrscheinlichsten erscheint, dass Kleopatra Gift einnahm oder es sich injizierte, dass aber ihre engsten Vertrauten, darunter wohl ihr Arzt Olympos, auf ihren Wunsch die Schlangenbissversion verbreiteten, weil diese von religiösen Ägyptern als würdevollster und Legenden Vorschub leistender Tod ihrer Königin gesehen würde. Moderne Theorien zu Kleopatras Tod reichen bis zum Verdacht, dass sie heimlich auf Befehl Octavians ermordet wurde.

Bildliche Darstellungen

Während Kleopatras gesamter Regierung (51 bis 30 v. Chr.) wurde der „alexandrinische“ Typ geprägt, nicht nur in Alexandria, sondern etwa auch in Askalon oder Damaskus. Die Königin wird jung, etwa 20 Jahre alt, abgebildet; auch als sie deutlich älter war, wurde auf damals entstandenen Münzen dieses Typs keine Altersanpassung vorgenommen. In Profilansicht ist Kleopatra mit einem breiten königlichen Diadem im Haar dargestellt. Sie trägt eine Melonenfrisur mit großem Haarknoten sowie Ohrlocken und hat große Augen, ein spitzes Kinn und eine ausgeprägte Nase.

Bei der Berliner und der vatikanischen Büste, die beide dem alexandrinischen Münztyp ähneln, trägt die Königin einen Stirnreif, das Zeichen ptolemäischer Pharaonenwürde. Sie wird auf beiden Büsten mit fülligem Gesicht, großen Augen, dicker Unterlippe und spitzem Kinn dargestellt. Ihre Melonenfrisur hat einen Haarknoten und Ringellöckchen sind am Stirnansatz sichtbar. Während beim Berliner Kopf eine lange Nase erscheint, ist diese bei der Vatikanischen Büste abgebrochen.

Kostümtipps “Kleopatra”. Kleopatra Kostüme, Kleopatraperücke, Kopfschmuck, Cleopatra Kostüme für Mädchen, Hüftketten finden Sie

hier.

Zurück zur aktuellen Top-50-Buchperlen – Auswahl

Advertisements