Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht: Fulminante Deutschlandpremiere in Simmern/Hunsrück. Prädikat besonders wertvoll…

Der Hunsrück feiert Edgar Reitz!
Fulminante Deutschlandpremiere in Simmern/Hunsrück

Die andere Heimat. Der Film

Die andere Heimat. Der Film

Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht
Bundesweiter Kinostart am 03. Oktober 2013

Simmern/Hunsrück, 28. September 2013. Mit einem fulminanten Fest feierte die Stadt Simmern/Rheinland-Pfalz die Deutschlandpremiere von DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT, das neueste Werk ihres berühmten Ehrenbürgers Edgar Reitz. Flankiert von vielen Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerten und Diskussionen rund um das Thema „Heimat“ wurde das ganztägige Premierenfest bereits mittags durch Ulrike Höfgen, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Andreas Nikolay, Bürgermeister Simmern und Regisseur Edgar Reitz feierlich auf dem Fruchtmarkt eröffnet. Rund 1.500 geladene Gäste und Besucher drängten sich in die vier Vorstellungen des Films in der Hunsrückhalle und im Pro-Winzkino. Mit nicht enden wollendem, tosenden Applaus wurde das gesamte Filmteam nach den Vorführungen auf der Bühne umjubelt.

Mit dem Filmteam sowie vielen Mitarbeitern und Helfern aus dem Hunsrück verbeugten sich Edgar Reitz und das Darstellerensemble vor dem begeisterten und sehr bewegten Publikum. Mit dabei die Hauptdarsteller Jan Dieter Schneider, Maximilian Scheidt, Marita Breuer, Rüdiger Kriese, Philine Lembeck, Barbara Philipp, Melanie Fouché und Christoph Luser sowie Kameramann Gernot Roll, Kostümbildnerin Esther Amuser und der Produzent Christian Reitz sowie Günter Rohrbach als auch BR-Fernsehspielchefin Bettina Reitz.

EDGAR REITZ IN VENEDIG!
Weltpremiere auf dem 70. Internationalen Film Festival Venedig 2013
DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT

München, 25. Juli 2013. Edgar Reitz‘ neues Filmepos DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT feierte seine Weltpremiere auf dem 70. Internationalen Film Festival Venedig 2013. Unter Vorsitz von Festivalleiter Alberto Barbera wurde der Film in die „OFFICAL SELECTION OUT OF COMPETITION“ eingeladen.

Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts Hungersnöte, Armut und Willkürherrschaft die Menschen niederdrückten, sind Hunderttausende aus Deutschland ins ferne Südamerika ausgewandert. Auch Jakob versucht alle Grenzen hinter sich zu lassen, die einem Bauernjungen in dieser Zeit gesetzt sind. Er liest jedes Buch, dessen er habhaft werden kann, er studiert die Sprachen der Urwaldindianer, er entwirft Pläne für die romantischsten Abenteuer in den Wäldern Brasiliens und beschreibt seinen Aufbruch aus dem Hunsrück in einem erstaunlichen Tagebuch, das nicht nur seine Geschichte und seine Gedanken wiedergibt, sondern das Lebensbild einer ganzen Zeit.

In den Strudel von Jakobs Träumen werden alle gesogen, die ihm begegnen: Seine von Mühsal und Arbeit geplagten Eltern, sein streitbarer, älterer Bruder Gustav und vor allem das schöne Jettchen, die Tochter eines verarmten Edelsteinschleifers und ihre beste Freundin Florinchen. Was kann es in dieser kargen Bauernwelt schöneres geben, als Jakobs Erzählungen zu folgen und mit ihm Pläne zu schmieden für ein glücklicheres Leben jenseits des Weltmeeres? Die Sehnsucht der jungen Menschen droht immer wieder zu zerbrechen – an der Unwissenheit der Zeit und an Krankheiten; an Tod und Naturkatastrophen, die über das Land hereinbrechen. Die Rückkehr des Bruders Gustav aus dem preußischen Militärdienst gibt den Anstoß für Ereignisse, die die Liebe zwischen Jakob und Jettchen jäh erschüttern und Jakobs Leben in eine völlig unerwartete Richtung lenken wird.

Edgar Reitz ist mit seinem neuen Film ein Ausnahmewerk, ein filmisches Epos gelungen, das in der heutigen Filmlandschaft kaum einen Vergleich finden wird. Auf Breitwand gedreht, entstanden unter der Kamera von Gernot Roll gewaltige Bilder, die ein Hunsrückdorf aus dem 19. Jahrhundert lebendig werden lassen und den Zuschauer auf eine Zeitreise einladen. Detailversessen in Ausstattung, Szenenbild und Kostüm, unterstützt durch ein junges Schauspieler-Ensemble, allen voran Jan Schneider als Jakob, Maximilian Scheidt als Gustav, Antonia Theresa Bill als Jettchen und Philine Lembeck als Florinchen, sowie Marita Breuer („Heimat“) als Mutter Simon, ist DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT eine bewegende Familien- und Liebesgeschichte voller Emotionalität und Sinnlichkeit.

„Edgar Reitz ist ein großes episches Werk gelungen, das zeitlos in die Filmgeschichte eingehen wird“, beurteilt die Jury der FBW zur Vergabe des Prädikats „besonders wertvoll“.

Darüber hinaus wirft der Film wie selbstverständlich genau die Fragen auf, die aktueller kaum sein könnten: die Frage nach Zugehörigkeit, Freiheit der Gedanken, und was man heute noch als Heimat benennen und wie stark eine Sehnsucht nach einem besseren Leben sein kann.

DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT ist ferner eingeladen zum Toronto International Film Festival 2013 wie auch zum Festival do Rio 2013.

DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT wurde produziert von der ERF, Edgar Reitz Filmproduktion, Christian Reitz in Koproduktion mit der französischen Produktionsfirma Les Films Du Losange, Margaret Menegoz und ARD DEGETO, WDR/ARTE und BR, gefördert von DFFF, FFA, FFF, BKM, EURIMAGES, dem Land Rheinland-Pfalz und im Weltvertrieb der ARRI Media Worldsales München. Mentor und Schirmherr des Projektes ist Dr. Günter Rohrbach.

PRÄDIKAT „BESONDERS WERTVOLL“
für den neuen Kinofilm von Edgar Reitz
DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT

München, 22. Juli 2013. Die Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW zeichnet Edgar Reitz‘ neues filmisches Werk DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus.

Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt (Auszug)

„Durch eine phantastische Bildsprache mit überragend schönen Panoramen der Hunsrücker Landschaft und einer packenden Nähe im Blick auf das Leben der Familie Simon wird der Zuschauer von Beginn an immer intensiver in den Film und das reiche Geschehen gesogen. Nie verliert der Film trotz seiner Länge an Spannung, ja er vermag diese dank eines ausgefeilten Drehbuches noch stetig zu steigern. Die Besetzung von Hauptrollen und Nebenrollen entspricht den vorgegebenen Charakteren aufs Beste und ihr Spiel ist unter der sicheren Führung von Edgar Reitz glaubhaft realistisch … . Ein ausgefeiltes Szenenbild und die detailgenaue Ausstattung zauberten ein Hunsrückdorf, welches den Zuschauer in eine Zeitreise mehr als 150 Jahre zurück zu schicken vermag. Die Häuser im Dorf, die Straßen und Wege, die Schmiede, die Möbel, Fuhrwerke, die Wohnungseinrichtungen, die Kleider – so mag es damals wirklich ausgesehen haben! …. Ein besonderes Lob verdient die immer stimmige musikalische Begleitung und letztlich die große Leistung der Montage. Trotz der Länge des Films mag man auf kein Bild, keine Szene verzichten!

Edgar Reitz ist ein großes episches Werk gelungen, das zeitlos in die Filmgeschichte eingehen wird.“

Zum Inhalt

Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts Hungersnöte, Armut und Willkürherrschaft die Menschen niederdrückten, sind Hunderttausende aus Deutschland ins ferne Südamerika ausgewandert. Auch Jakob versucht alle Grenzen hinter sich zu lassen, die einem Bauernjungen in dieser Zeit gesetzt sind. Er liest jedes Buch dessen er habhaft werden kann, er studiert die Sprachen der Urwaldindianer, er entwirft Pläne für die romantischsten Abenteuer in den Wäldern Brasiliens und beschreibt seinen Aufbruch aus dem Hunsrück in einem erstaunlichen Tagebuch, das nicht nur seine Geschichte und seine Gedanken wiedergibt, sondern das Lebensbild einer ganzen Zeit. In den Strudel von Jakobs Träumen werden alle gesogen, die ihm begegnen: Seine von Mühsal und Arbeit geplagten Eltern, sein streitbarer, älterer Bruder Gustav und vor allem das schöne Jettchen, die Tochter eines verarmten Edelsteinschleifers und ihre beste Freundin Florinchen. Was kann es in dieser kargen Bauernwelt schöneres geben, als Jakobs Erzählungen zu folgen und mit ihm Pläne zu schmieden für ein glücklicheres Leben jenseits des Weltmeeres? Die Sehnsucht der jungen Menschen droht immer wieder zu zerbrechen – an der Unwissenheit der Zeit und an Krankheiten; an Tod und Naturkatastrophen, die über das Land hereinbrechen. Die Rückkehr des Bruders Gustav aus dem preußischen Militärdienst gibt den Anstoß für Ereignisse, die die Liebe zwischen Jakob und Jettchen jäh erschüttern und Jakobs Leben in eine völlig unerwartete Richtung lenken wird.

Edgar Reitz ist mit seinem neuen Film ein Ausnahmewerk, ein filmisches Epos gelungen, das in der heutigen Filmlandschaft kaum einen Vergleich finden wird.

Auf Breitwand gedreht, entstanden unter der Kamera von Gernot Roll gewaltige Bilder, die ein Hunsrückdorf aus dem 19. Jahrhundert lebendig werden lassen und den Zuschauer auf eine Zeitreise einladen. Detailversessen in Ausstattung, Szenenbild und Kostüm, unterstützt durch ein junges Schauspieler-Ensemble, allen voran Jan Schneider als Jakob, Maximilian Scheidt als Gustav, Antonia Theresa Bill als Jettchen und Philine Lembeck als Florinchen, sowie Marita Breuer („Heimat“) als Mutter Simon, ist DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT eine bewegende Familien- und Liebesgeschichte voller Emotionalität und Sinnlichkeit.

Darüber hinaus wirft der Film wie selbstverständlich genau die Fragen auf, die aktueller kaum sein könnten: die Frage nach Zugehörigkeit, Freiheit der Gedanken, und was man heute noch als Heimat benennen und wie stark eine Sehnsucht nach einem besseren Leben sein kann.

DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT wurde produziert von der ERF, Edgar Reitz Filmproduktion, Christian Reitz in Koproduktion mit der französischen Produktionsfirma Les Films Du Losange, Margaret Menegoz und ARD DEGETO, WDR/ARTE und BR, gefördert von DFFF, FFA, FFF, BKM, EURIMAGES, dem Land Rheinland-Pfalz und im Weltvertrieb der ARRI Media Worldsales München. Mentor und Schirmherr des Projektes ist Dr. Günter Rohrbach.

Weblinks

www.dieandereheimat-derfilm.de
www.facebook.com/DieAndereHeimat

Die Aussiedler verlassen den Hunsrück gen Brasilien. © Concorde Filmverleih 2013/Christian Lüdeke

Die Aussiedler verlassen den Hunsrück gen Brasilien. © Concorde Filmverleih 2013/Christian Lüdeke

Buchperlen Buchtipp

Edgar Reitz: Die andere Heimat 1843/44. Chronik einer Sehnsucht. Das Buch der Bilder

 

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