Drecksau: Kinostart: 17. Oktober 2013. Eine rasante, provokante und tiefschwarze Komödie mit internationaler Star-Besetzung …

Drecksau

Kinostart: 17. Oktober 2013

„Und Spielchen werden immer, und ich sag’s gerne noch einmal, immer gespielt. Aber niemand spielt Spielchen so gut wie ich. Man muss nur der Beste von allen sein und für gewöhnlich bin ich das auch. Die Regeln sind immer gleich.“ Detective Bruce Robertson

Drecksau

Drecksau

Inhalt

Bruce Robertson zerreißt sich nicht gerade für seine Arbeit. Seine Zeit vertreibt er sich vornehmlich mit intriganten Psychospielchen, mit dem Konsum jedweder Rauschmittel, auf der Herrentoilette oder gerne auch beim Sex.

Eine richtige Drecksau eben

Eigentlich sollte er sich um die Aufklärung des Mordes an einem japanischen Touristen kümmern, doch für den rassistischen Robertson ist alleine die Nationalität des Opfers Grund genug, die Ermittlungen schleifen zu lassen. Moralische Werte sind seiner Meinung nach sowieso Zeitverschwendung und was seinen Beruf angeht, interessiert ihn eigentlich nur, in der Hierarchie weiter emporzusteigen. Doch Robertson verliert zunehmend die Kontrolle und droht in einem Sumpf aus Korruption und Menschenhass zu ersticken…

Hintergründe

Basierend auf dem Bestseller-Roman „FILTH“ von Kultautor Irvine Welsh („Trainspotting“) ist Regisseur und Drehbuchautor Jon S. Baird eine rasante, provokante und tiefschwarze Komödie mit internationaler Star-Besetzung gelungen, die vollständig in die Untiefen der menschlichen Seele eintaucht.

Neben James McAvoy sind unter anderem BAFTA-Gewinner Jamie Bell ( „Ein riskanter Plan“; „Billy Elliot – I will Dance“) Shauna MacDonald (“SAW”-Reihe; „The Descent 1 + 2“), Jim Broadbent („Cloud Atlas”; „Die Eiserne Lady”), Eddie Marsan („Jack and the Giants“; „Sherlock Holmes – Spiel im Schatten“), John Sessions („Die Eiserne Lady“; „Ein russischer Sommer“) und Imogen Poots („Saiten des Lebens“; „28 Weeks Later“) zu sehen sowie in einer Gastrolle Mr. Irvine Welsh selbst.

Drecksau: Roman

Drecksau: Roman

Drecksau – der Roman

Der Roman wird aus der Perspektive des fiktiven Glasgower Polizisten Bruce Robertson erzählt. Dieser ist korrupt, kokain- und alkoholabhängig, und ein Mensch von miserablem Charakter. Seine Machtposition missbraucht er regelmäßig, für sexuelle Gewalttaten und für Intrigen gegen seine Kollegen. Er macht sich unter anderem eines Mordes, der Körperverletzung und Vergewaltigung schuldig, zerstört die Ehe eines Kollegen, belästigt dessen Frau und lässt diesen unter falschen Anschuldigungen verhaften. Viele seiner Taten sollen ihm den Weg zu einer Beförderung ebnen; oft ist seine Aggression aber reiner Selbstzweck.

Trotz seiner Intrigen kommt Robertson seinem Ziel nicht näher – seine Lebenssituation gerät immer mehr aus den Fugen, worauf er auf seine Weise mit neuer Gewalt reagiert. Schließlich wird enthüllt, dass Robertsons Kollegen von dem von ihm begangenen rassistischen Mord wussten und ihn die ganze Zeit deckten; mit seiner Aggression gegen sie bereitete er seinen eigenen Untergang vor. Sogar sein Selbstmord am Ende des Romans ist noch eine Attacke gegen die Außenwelt – es bleibt den Überlebenden, mit den Folgen seiner Taten zu leben.

Bandwurm

Obwohl der Leser dank der Ich-Perspektive Robertsons schon sehr nah an dessen Innenleben ist, bleibt manches durch Robertsons eingeschränkte Fähigkeit zur Selbstreflexion zunächst unverständlich. Hier bedient sich der Autor eines ungewöhnlichen literarischen Mittels: eingeschoben in die Handlung werden in experimenteller Typographie gestaltete Passagen aus der Perspektive eines Bandwurms, der in Robertsons Verdauungstrakt heranwächst. Anfangs werden bloß dessen Umrisse dargestellt, nach und nach kommen Wörter und Sätze hinzu: der Bandwurm entwickelt ein Bewusstsein und ein mit Robertson verbundenes, aber nicht identisches Ich, das dem seines Wirtes bald deutlich überlegen ist und diesen heftig kritisiert. Quelle: wikipedia

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