Luchterhand Literaturverlag im November 2013: Neuerscheinung – Karl Ove Knausgård: Spielen nach Sterben und Lieben. Literaturpreise – Terézia Moras: Das Ungeheuer und Assaf Gavron: Auf fremdem Land. Schweiz: Franz Hohler: Gleis 4

Luchterhand Literaturverlag im November 2013

Neuerscheinung

Spielen

Spielen

Karl Ove Knausgård: „Spielen“

Roman. Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Nach „Sterben“ und „Lieben“ erscheint nun der dritte Band des sechsteiligen autobiographischen Romanprojekts, mit dem Knausgård international immer mehr Furore macht. Dieses Mal widmet er sich dem Thema Kindheit und beschreibt eine Welt in den frühen siebziger Jahren, in der Kinder und Erwachsene parallele Leben führen, die sich nie begegnen. Doch irgendwann wird diese scheinbar freie und zwanglose Welt immer enger… Der vierte Band folgt im Juni 2014 unter dem Titel „Leben“. Erscheinungstermin 11. November.

Das literarische Abenteuer aus Norwegen, das autobiographische Projekt von Karl Ove Knausgård geht weiter: Nach Sterben und Lieben nun Spielen – ein Roman über eine Kindheit, der eine Welt beschreibt, in der Kinder und Erwachsene parallele Leben führen, die sich nie begegnen. Alles beginnt mit einer traditionellen Familie: Vater, Mutter und zwei Jungen, die nach Südnorwegen ziehen, in ein neues Haus in einer neuen Siedlung. Es sind die frühen Siebzigerjahre, die Kinder sind klein, die Eltern jung, die Zukunft scheint offen und verheißungsvoll. Aber irgendwann beginnt sie sich zu schließen, irgendwann wird das, was mit großen Hoffnungen begann, klein und festgelegt. Was ist passiert? Wie konnte es dazu kommen?

»An einem milden und bewölkten Tag im August 1969 fuhr auf einer schmalen Straße am äußeren Ende einer südnorwegischen Insel, zwischen Wiesen und Felsen, Weiden und Wäldchen, ein Bus. Er gehörte der Arendal-Dampfschifffahrtsgesellschaft und war wie alle Busse des Unternehmens hell- und dunkelbraun. Er fuhr über eine Brücke, an einer schmalen Bucht entlang, blinkte rechts und hielt. Die Tür ging auf, eine kleine Familie stieg aus. Der Vater, ein großer und schlanker Mann in einem weißen Hemd und einer hellen Polyesterhose, trug zwei Koffer. Die Mutter, in einem beigen Mantel und mit einem hellblauen Kopftuch, das um die langen Haare geschlungen war, hielt an der einen Hand einen Kinderwagen und an der anderen einen kleinen Jungen. Als der Bus weitergefahren war, hing seine dicke, graue Abgaswolke noch für einen Moment über dem Asphalt.«

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Literaturpreise

Terézia Moras Roman Das Ungeheuer

mit dem Deutschen Buchpreis 2013 ausgezeichnet, ist inzwischen in der 6. Auflage lieferbar. 90.000 Exemplare sind bisher an den Handel ausgeliefert worden. Der Deutsche Buchpreis ist auf Facebook. Infos, Neuigkeiten und Geschichten rund um den Buchpreis unter www.facebook.com/DeutscherBuchpreis.

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Assaf Gavron erhielt für „Auf fremdem Land“

in Israel soeben den renommierten Bernstein Award. Der Preis ist mit umgerechnet 10.000 € dotiert. Weblink Israel News

Bestseller- und Bestenlisten

Terézia Mora ist diesen Monat mit „Das Ungeheuer“ auf Platz 4 der ORF-Bestenliste und aktuell (45. KW) auf Platz 9 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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Franz Hohler ist mit „Gleis 4“ auf Platz 8 der Schweizer Bestsellerliste (Stand 31. Oktober).

Hörfunktermine

„Das Leben, natürlich“ von Elizabeth Strout wird auf rbb kulturradio in der Reihe Lesung abschließend noch vom 4. bis 8. November um 14.30 Uhr und 23.04 Uhr jeweils eine halbe Stunde gesendet. Die Produktion, eingelesen von Katja Riemann, ist als Audiobuch beim Hörverlag lieferbar.

Am Mittwoch, den 6. und 13. November jeweils um 20.30 Uhr liest Terézia Mora im Deutschlandfunk bei Lesezeit aus „Das Ungeheuer“. Am Sonntag, den 10. November ist sie ab 16.05 Uhr bei MDR Figaro im Lesecafé zu Gast.

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