“Das Cabinet des Dr. Caligari”: Digitale Restaurierung. Für die Restaurierung, deren Hauptsponsor Bertelsmann ist, werden erstmals alle relevanten überlieferten Materialien verwendet …

Das Cabinet des Dr. Caligari

Das Cabinet des Dr. Caligari

“Das Cabinet des Dr. Caligari”: Digitale Restaurierung

Bertelsmann fördert als Kooperationspartner der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung die digitale Restaurierung eines der bedeutendsten deutschen Stummfilme. “Das Cabinet des Dr. Caligari” von von Robert Wiene aus dem Jahr 1920 gilt als Prototyp des expressionistischen Films und Meilenstein in der Filmgeschichte.

Der in seiner Bildqualität und historischen Färbung einschließlich expressionistischer Zwischentitel wiederhergestellte Stummfilm aus dem Bestand der Murnau-Stiftung kann damit seiner Bedeutung künftig wieder gerecht werden.

Für die Restaurierung, deren Hauptsponsor Bertelsmann ist, werden erstmals alle relevanten überlieferten Materialien verwendet. Neu gestaltet wird die musikalische Begleitung, die der für seine avantgardistischen Arrangements bekannte US-Jazzmusiker John Zorn im Auftrag von ZDF/arte übernimmt.

Die restaurierte Fassung von “Das Cabinet des Dr. Caligari” wird am 9. Februar 2014 während der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin im Großen Saal der Philharmonie uraufgeführt. Kooperationspartner der Präsentation bei den Berlinale Classics ist zudem die Stiftung Deutsche Kinemathek.

“Bertelsmann ist ein Unternehmen mit langer Filmtradition, dem auch die Bewahrung des europäischen Filmerbes ein wichtiges Anliegen ist”, erklärte der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe. “Die Restaurierung eines filmhistorischen Juwels wie ‘Das Cabinet des Dr. Caligari’ zu ermöglichen, passt da gut ins Bild.”

Bertelsmann veranstalte seit 2011 bereits jährlich die “UFA Filmnächte”, bei denen Stummfilm-Klassiker unter freiem Himmel gezeigt und von Livemusik begleitet werden, erinnerte Rabe. Das Format habe sich inzwischen zum Publikumsmagneten entwickelt.

Der Stummfilm “Das Cabinet des Dr. Caligari” wird seit Anfang des Jahres von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Zusammenarbeit mit Partnern wie einem spezialisierten Kopierwerk in Bologna aufwändig digital restauriert. Bisherige Fassungen des Films basieren auf verschiedenen zeitgenössischen Verleihkopien, die entsprechende Abnutzungserscheinungen und einen Verlust an fotografischer Qualität aufweisen.

Das bislang ungenutzte Kameranegativ aus dem Bundesarchiv-Filmarchiv bietet nun die Möglichkeit, eine neue Fassung des Films in deutlich verbesserter Bildqualität zu erstellen. Die digitale Restaurierung ermöglicht es, einen digitalen Master des Films herzustellen, der für sämtliche Auswertungsformen wie DVD, Blu-Ray, Fernsehauswertung und Kinoprojektion geeignet ist.

Weblinks

bertelsmann.de
Bild: Deutsches Filminstitut / Bertelsmann
Das Cabinet des Dr. Caligari auf DVD

wikipediainfo: Das Cabinet des Dr. Caligari ist ein deutscher Spielfilm von Robert Wiene aus dem Jahr 1920. Derexpressionistische Stummfilm gilt als ein Meilenstein der Filmgeschichte.

Filmdaten
Originaltitel: Das Cabinet des Dr. Caligari
Produktionsland: Deutschland
Originalsprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 1920
Länge: 71 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Stab
Regie: Robert Wiene
Drehbuch: Hans Janowitz, Carl Mayer
Produktion: Rudolf Meinert, Erich Pommer
Musik: Giuseppe Becce
Kamera: Willy Hameister

Besetzung
Werner Krauß: Dr. Caligari
Conrad Veidt: Cesare
Friedrich Fehér: Franzis
Lil Dagover: Jane
Hans Heinrich von Twardowski: Alan
Rudolf Lettinger: Dr. Olsen
Hans Lanser-Rudolf: Alter Mann
Henri Peters-Arnolds: Junger Doktor
Ludwig Rex: Mörder
Elsa Wagner: Hauswirtin

Handlung
Die Handlung des Films ist in sechs Akte eingeteilt.

I. Akt

Zwei Männer unterhalten sich auf einer Gartenbank. Der Ältere erzählt Franzis, dem Jüngeren, dass ihn Geister von Haus und Familie vertrieben haben. Aus dem Hintergrund nähert sich Jane, die Verlobte von Franzis. Dieser entgegnet, dass er mit dem Mädchen eine weitaus seltsamere Geschichte erlebt habe, die er nun erzählt. Der Film blendet zurück:

In Holstenwall, Franzis‘ Geburtsstadt, wird ein Jahrmarkt angekündigt. Franzis und sein Freund Alan wollen gemeinsam diese Veranstaltung besuchen. Zwischenschnitte zeigen, wie ein heimtückischer alter Mann – Dr. Caligari – durch die Stadt irrt. Er will bei der Stadtverwaltung die Erlaubnis erwirken, auf dem Jahrmarkt einen Somnambulen (Schlafwandler) vorzuführen. Der übel gelaunte Stadtsekretär verärgert Caligari, lässt ihn endlos warten und verweist ihn schließlich an einen anderen Beamten. Der erlaubt die Schaustellung.

II. Akt

In der Nacht ist der Stadtsekretär in seinem Bett erstochen worden. Vom Täter fehlt jede Spur.
Die beiden Freunde besuchen indessen das Volksfest und stehen bald vor der Bude des Dr. Caligari. Dieser preist marktschreierisch „Cesare, den Somnambulen“ an. Vor den Augen des Publikums wird er aus seiner Todesstarre erwachen! Neugierig geworden betreten Franzis und Alan das „Cabinet des Dr. Caligari“ und erleben, wie der „Somnambule“ erwacht. Da er „die Zukunft kennt“, fragt Alan, wie lange er leben werde. Antwort: „Bis zum Morgengrauen!“ Bedrückt entfernen sich die Freunde. Auf dem Heimweg sehen sie Jane. Franzis und Alan gestehen sich, beide das Mädchen zu lieben, sie aber zwischen ihnen wählen zu lassen. Dies solle jedoch ihrer Freundschaft keinen Abbruch tun.

Nacht. Alan schläft. Da taucht eine schattenhaft erkennbare Gestalt auf und dringt auf den Schlafenden ein. Sie kämpfen, Alan sinkt zurück.

III. Akt

Eine Frau teilt Franzis mit, dass Alan in der Nacht erstochen worden sei. Franzis erinnert sich sofort an die Prophezeiung des Somnambulen. Er verständigt die Wache und berichtet dann Jane und ihrem Vater, Dr. Olsen, von dem unheimlichen Mord. Dieser erwirkt von der Polizei die Ermächtigung, den Cesare zu untersuchen. Dr. Olsen und Franzis eilen zum Wohnwagen Caligaris. Der, sichtlich misstrauisch geworden, empfängt die beiden scheinbar freundlich und lässt die Untersuchung zu. Währenddessen schleicht durch die nachtdunklen Gassen von Holstenwall ein verdächtiger Mann. Er will in ein Haus eindringen, wird aber von Passanten überwältigt. Sie entwinden ihm einen Dolch und schleppen ihn zur Wache. Man ist überzeugt, mit diesem Mann den Doppelmörder bei seinem dritten Mordversuch gefasst zu haben. Dies erfahren Franzis und Dr. Olsen während Cesares Untersuchung, die sie daraufhin abbrechen. Sie verlassen den sichtlich erleichterten Caligari und eilen zur Wache.

IV. Akt

Im Verhör gesteht der Verbrecher, dass er eine alte Frau töten wollte: „. . . mit einem Stich in die Seite mit ebenso einem Dolch, um den Verdacht auf den geheimnisvollen Mörder zu lenken.“ Jane, durch das lange Ausbleiben des Vaters beunruhigt, sucht ihn bei Caligari. Der lädt sie ein, Cesare zu besichtigen. Entsetzt flieht sie bei dessen Anblick. Die Augen des Somnambulen folgen ihr.

In der Nacht schleicht sich Franzis wieder zu Caligaris Wohnwagen. Durch das Fenster beobachtet er den dösenden Caligari und den in seiner Kiste schlafenden Cesare. Zur gleichen Zeit aber streicht Cesare durch das Städtchen und dringt in Janes Schlafzimmer ein. Schon zückt er den Dolch, doch von der Schönheit des Mädchens überwältigt, lässt er ihn sinken und schleppt sie fort. Ihr Schreien weckt die Hausgenossen. Sie verfolgen den Fliehenden. Sie finden Jane am Wegrand liegend, der Täter entkommt unerkannt. Jane behauptet, Cesare habe sie überfallen, doch Franzis, eben vom Wohnwagen zurückgekehrt, beteuert, das könne nicht sein, da er die ganze Nacht den in der Kiste schlummernden Somnambulen beobachtet habe.

V. Akt

Auf der Wache verdächtigt Franzis den am Vortag inhaftierten Verbrecher. Doch der sitzt immer noch in seiner Zelle. Daraufhin dringt er mit der Polizei in den Wohnwagen ein: In der Kiste des Somnambulen liegt nur eine Puppe! Schäumend vor Wut flieht Caligari. Franzis verfolgt ihn. Die Flucht endet an einer Irrenanstalt. Dort erkundigt er sich nach einem Patienten Caligari. Doch keiner vom Personal kennt ihn. Deswegen wird Franzis an den Direktor verwiesen. Entsetzt erkennt Franzis in dem Direktor den Caligari. Er teilt dies sofort den Ärzten mit. Während Caligari ahnungslos in seiner Villa schläft, durchsuchen sie mit Franzis das Direktorenzimmer und finden ein altes Werk über Somnambulismus – „Sein Spezialgebiet“, wie einer der Ärzte bemerkt. Es enthält einen Aufsatz mit dem Titel: „Das Cabinet des Dr. Caligari“: Ein gleichnamiger „Mystiker“ hielt im Jahre 1703 die kleinen Städte Oberitaliens in Panik. Er veranlasste einen Somnambulen namens Cesare, den er vollständig unter seinen Willen gezwungen hatte, zu einer Serie von Morden. Durch eine dem Cesare getreu nachgebildete Puppe, die während dessen Abwesenheit im Kasten lag, verstand er es, jeden Verdacht von sich zu weisen.

Außerdem findet man im Büro ein Manuskript: „Mein Tagebuch“. Es beginnt: „Endlich….endlich! Heute meldete man die Einlieferung eines Somnambulen.“ In Rückblende zeigt der Film, wie sich dem Direktor durch diese Einweisung die lang ersehnte Möglichkeit bietet, den „unerbittlichen Drang“ seines Lebens zu erfüllen: das psychiatrische Geheimnis jenes Dr. Caligari zu lösen. Zu ergründen, ob es wahr sei, „dass ein Somnambuler zu Handlungen gezwungen werden kann, die er im wachen Zustand niemals begehen, die er verabscheuen würde…“, sogar zu einem Mord. Die Begeisterung des Direktors artet in zwanghafte Wahnvorstellungen aus: „Ich muss Dr. Caligari werden!“

VI. Akt

Noch während Franzis und die Ärzte über das Manuskript grübeln, wird Cesare gefunden und in das Büro des inzwischen zurückgekehrten Direktors getragen. Dieser bricht beim Anblick des toten Somnambulen zunächst zusammen, bäumt sich dann aber in hemmungsloser Wut auf, wird jedoch überwältigt, in die Zwangsjacke gesteckt und in eine Zelle eingesperrt.

Der Film blendet nun wieder auf die erste Szene des I. Akts vor, die Gartenbank mit Franzis und dem alten Mann. Franzis schließt seine Erzählung mit den Worten: „Und seit dieser Zeit hat der Wahnsinnige die Zelle nicht mehr verlassen.“ Beide entfernen sich und geraten auf den Hof der Irrenanstalt. Unter all den Irren sieht man Cesare, der eine Blume liebkost. Franzis warnt den alten Mann vor Cesares Blick, der töten könne, doch der Alte mustert ihn nur verständnislos und entfernt sich. Franzis erblickt nun die auf einem Thron sitzende Jane und macht ihr einen Heiratsantrag. Doch sie antwortet: „Wir Königinnen dürfen nicht nach unserem Herzen wählen.“ Plötzlich erscheint der Direktor der Anstalt: es ist derselbe wie vorher! Franzis stürzt sich auf ihn: „Er ist Caligari!“ Doch die Pfleger werfen sich auf Franzis, überwältigen den heftig Tobenden und schließen ihn in eine Zelle. Der Film endet mit den Worten des Direktors: „Endlich begreife ich seinen Wahn. Er hält mich für jenen mystischen Dr. Caligari. Und nun kenne ich auch den Weg zu seiner Gesundung.“

Stil und Einfluss

Das Cabinet des Dr. Caligari hatte am 27. Februar 1920 Premiere. Berühmt wurde das Werk durch den außergewöhnlichen, neuartigen Stil, der gemalte und gebaute, grotesk verzerrte Kulissen mit kontrastreicher Beleuchtung und gemaltem Licht und Schatten kombinierte, weshalb er häufig als Musterbeispiel des expressionistischen Films bezeichnet wird. Die Bauten des Films stammen von Walter Reimann, Hermann Warm und Walter Röhrig.

Für den durch Das Cabinet des Dr. Caligari geprägten filmischen Stil wurde gelegentlich auch der Begriff Caligarismus verwendet. Sein Erfolg verhalf dem deutschen Film nach dem Ersten Weltkrieg zur künstlerischen Weltgeltung und prägte wesentlich sein „Image“. 1933 wurde er in Deutschland verboten und 1937 zum Bestandteil der Ausstellung „entartete Kunst“ gemacht. Heute wird dem Film, wie dem deutschen Expressionismus der Zwischenkriegsjahre generell, große filmgeschichtliche Bedeutung zugesprochen. Besonders der phantastische Film wurde von ihm erheblich beeinflusst.

1962 entstand unter der Regie von Roger Kay ein Remake unter dem Titel The Cabinet of Caligari. Es lehnt sich inhaltlich grob an das Original an.

In vielen Elementen diente „Das Cabinet des Dr. Caligari“ als Vorlage für Terry Gilliams Das Kabinett des Dr. Parnassus („The Imaginarium of Doctor Parnassus“). Hommagen an den Film finden sich auch in den frühen Werken von Tim Burton (* 1958). Der Film diente auch als Vorlage für das Musikvideo des Liedes Otherside der Red Hot Chili Peppers von ihrem Album Californication. Auch das Musikvideo zu Temptation von Heaven 17 bezieht sich eindeutig auf diesen Film.

1987 veröffentlichte Anton Kaes ein Buch mit dem Titel Deutschlandbilder. Die Wiederkehr der Geschichte als Film. 2009 (bzw. Taschenbuch 2011) erschien sein Buch Shell Shock Cinema. Kaes beschreibt, wie das Kino in der Zeit der Weimarer Republik von den Schrecken des Krieges und dem kollektiven Schock über die Niederlage geprägt war. Er hält auch Filme wie Nosferatu (1922), Die Nibelungen (1924) und Metropolis (1925/26) für davon geprägt.

Interpretation von Siegfried Kracauer

Siegfried Kracauer zog in seinem einflussreichen Buch Von Caligari zu Hitler (1947) eine sozialpsychologische Parallele zwischen dem Filmstoff und dem aufkommenden Nationalsozialismus. So erscheint Caligari als eine der vielen Tyrannen-Figuren des Weimarer Kinos, die auf eine kollektive psychische Disposition verweisen, die die späteren Entwicklungen unbewusst vorwegnehmen und zum Teil herbeisehnen. Die dem Drehbuch von Janowitz und Mayer durch Regisseur Robert Wiene hinzugefügte Rahmenhandlung interpretierte Kracauer als einen Akt politischer Verdrängung, da er die angebliche Intention des Films in sein Gegenteil verkehrt habe: Mit der Umkehrung der Rolle des Wahnsinnigen und des Gesunden sei die Autorität in Form Dr. Caligaris wieder bekräftigt worden. Kracauer (1958: 73) schreibt dazu: „Janowitz und Mayer wußten sehr wohl, warum sie die Rahmengeschichte so erbittert bekämpften: Sie entstellte ihre eigentlichen Absichten oder verkehrte sie gar ins Gegenteil. Während die Originalhandlung den der Autoritätssucht innewohnenden Wahnsinn aufdeckte, verherrlichte Wienes CALIGARI die Autorität als solche und bezichtigte ihren Widersacher des Wahnsinns. Ein revolutionärer Film wurde so in einen konformistischen Film umgewandelt.“

Kracauer stützte sich dabei auf ab Ende der Dreißiger Jahre im amerikanischen Exil verfasste Aufzeichnungen von Hans Janowitz, in denen dieser behauptete, dass die Figur des Caligari die Obrigkeit des im Ersten Weltkrieg unterlegenen deutschen Kaiserreichs symbolisieren sollte, während Cesare für den zum Morden abkommandierten Untertanen stand. Diese Version der Entstehungsgeschichte wird heute allerdings von Filmhistorikern bezweifelt: sehr wahrscheinlich handelte es sich hierbei um eine nachträgliche Deutung und Mystifikation von Janowitz.

In den Bereich der Legende ist vermutlich auch die Behauptung zu verweisen, dass der ursprünglich als Regisseur vorgesehene Fritz Lang für die Rahmenhandlung verantwortlich zeichnete. Dieser gab an, die Anfangsszene vorgeschlagen zu haben, um den Zuschauer besser in die ungewöhnliche Ästhetik einzuführen. Die Wende am Schluss des Films kann aber nicht auf ihn zurückgeführt werden. Entgegen den späteren Behauptungen von Janowitz enthielt übrigens bereits das Originaldrehbuch eine Rahmenhandlung.

Literatur

Thomas Elsaesser: Weimar Cinema and After: Germany’s Historical Imaginary. Routledge 2000.
Regine-Mihal Friedman: Das Cabinet des Dr. Caligari In: Michael Omasta, Brigitte Mayr, Christian Cargnelli (Hrsg.): Carl Mayer, Scenar[t]ist. Ein Script von ihm war schon ein Film – „A script by Carl Mayer was already a film“ Synema, Wien 2003 ISBN 3-901644-10-5.
Ilona Brennicke & Joe Hembus: Klassiker des deutschen Stummfilms. 1910 – 1930 Citadel-Filmbücher. Goldmann, München 1983 ISBN 3-442-10212-X.
Fred Gehler Das Cabinett des Dr. Caligari. In Günther Dahlke, Günther Karl (Hrsg.): Deutsche Spielfilme von den Anfängen bis 1933. Ein Filmführer. Henschel Verlag, 2. Auflage, Berlin 1993, S. 37 ff. ISBN 3-89487-009-5.
Hans Günther Pflaum: Verlust des Willens. R. W.s „Dr. Caligari“ 1920 in: Peter Buchka, Hg.: Deutsche Augenblicke. Eine Bilderfolge zu einer Typologie des Films (Reihe: „Off-Texte“ 1, Münchener Filmmuseum) Belleville, München 1996 ISBN 3-923646-49-6 (zuerst: SZ 1995) S. 28f. (S. 29: Szenenbild)
Uli Jung, Walter Schatzberg: Robert Wiene. Der Caligari-Regisseur. Berlin: Henschel 1995, ISBN 3-89487-233-0.
Siegfried Kracauer: Von Caligari zu Hitler. Eine psychologische Geschichte des deutschen Films Übers. Ruth Baumgarten & Karsten Witte. Suhrkamp TB (Reihe: Wissenschaft, 479) Frankfurt 1974 & 2005 ISBN 3-518-28079-1 häufige Auflagen (zuerst: Rowohlt, Reinbek 1958; Übers. Friedrich Walter)
Rudolf Kurtz: Expressionismus und Film GVA-Verieb, 2007 ISBN 3-0340-0874-0 Erstaufl. 1926.- 2. Aufl. 1965 bei Hans Rohr, Zürich
Carl Mayer und Hans Janowitz: Das Cabinet des Dr. Caligari. Drehbuch zu Robert Wienes Film von 1919/20. Mit einem einführenden Essay von Siegbert S. Prawer und Materialien zum Film von Uli Jung und Walter Schatzberg. Edition text + kritik, München 1995 ISBN 3-88377-484-7.
David Robinson: Das Cabinet des Dr. Caligari. BFI Publishing, London 1997. ISBN 0-85170-645-2.
Izabela Taraszczuk: Der Expressionismus im deutschen Film: Robert Wienes „Das Cabinet des Dr. Caligari“ – Vision eines totalitären Staates oder Halluzinationen eines Geisteskranken? [In:] Augustyn Mańczyk, Paweł Zimniak (Hrsg.): Germanistyka, Band 15, Studia i materiały L. Zielona Góra: Wydawnictwo Wyższej Szkoły Pedagogicznej 2000, S. 211–216. ISBN 83-7268-015-9.

Weblinks

Commons: Das Cabinet des Dr. Caligari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Das Cabinet des Dr. Caligari kann hier bei archive.org gratis auf englisch angesehen und heruntergeladen werden
Das Cabinet des Dr. Caligari – DVD-Angebote auf Amazon.de

Advertisements