William Shakespeare: am 23. April jährte sich der 450. Geburtstag von William Shakespeare. Sein Leben, Literaturverzeichnis und Pressestimmen

Die Person hinter dem Werk. Auf der Suche nach Shakespeare. Hinter dem weltberühmten Dichter und Dramatiker steckt eine wenig bekannte Person. Am 23. April jährte sich der 450. Geburtstag von William Shakespeare. Quelle: nzz.ch. Artikel weiterlesen.

Literatur: Deutsche Shakespeare-Fans feiern Briten Branagh. Deutsche Shakespeare-Freunde haben dem britischen Schauspieler und Regisseur Sir Kenneth Branagh mit einer riesigen Urkunde beglückt. Quelle: FOCUS Online. Artikel weiterlesen.

William Shakespeare, rororo Verlag

William Shakespeare, rororo Verlag

William Shakespeare – Presseinformationen (Google-Suche)

William Shakespeare – Der Unfassbare
Frankfurter Rundschau-23.04.2014
Heute vor 450 Jahren wurde William Shakespeare geboren. Seine Figuren sind furiose Grenzgänger und furchterregende Grenzüberschreiter.
William Shakespeare wurde vor 450 Jahren geboren
RP ONLINE-22.04.2014
450 Jahre William Shakespeare „Die Zeit war grausam, brutal
Deutschlandfunk-20.04.2014
23. April 1564 – William Shakespeare wird geboren: Theatergigant
WDR Nachrichten-22.04.2014
Zum 450. Geburtstag von William Shakespeare : Krone der Schöpfung
Tagesspiegel-23.04.2014

Ausführlicher Hintergrund (145 weitere Artikel auf Google.de)

William Shakespeare lebt noch 450 Jahre nach seiner Geburt
T-Online – ‎22.04.2014‎
Geboren in dem kleinen Städtchen Stratford-upon-Avon in Mittelengland als Sohn bürgerlicher Eltern, hat William Shakespeare mehr als 100 Sonette und Dutzende Schauspiele verfasst.
Shakespeare: ewig Nummer eins
http://www.dw.de – ‎23.04.2014‎
Shakespeare: ewig Nummer eins. Kein anderer Autor füllt so leicht die Theatersäle rund um den Globus wie William Shakespeare. In Deutschland ist der Brite 450 Jahre nach seiner Geburt der meistgespielte Dramatiker. Warum fasziniert er bis heute?
Feiern oder Nichtfeiern – das ist keine Frage
Spiegel Online – ‎23.04.2014‎
Romeo und Julia, der freche Puck oder die widerspenstige Katharina: Dieses Jahr erleben Williams Shakespeares Geschöpfe eine Hochzeit. England feiert den 450. Geburtstag seines Nationaldichters – mit viel Pomp, Feuerwerk und viel Theater.
Theater: Das „Globe“ reist um den Globus
FOCUS Online – ‎23.04.2014‎
Zur Feier des 450. Geburtstag des Dramatikers William Shakespeare haben Schauspieler des Londoner „Globe“-Theaters am Mittwoch eine zweijährige Welt-Tournee begonnen. Sie wollen Shakespeares „Hamlet“ rund um den Globus auf die Bühne bringen.
William Shakespeare: Der größte Dichter von allen
Nordwest-Zeitung – ‎23.04.2014‎
Bonn William Shakespeare ist der wahrscheinlich bekannteste Dichter der Welt. Seine Werke sind in alle gängigen Sprachen übersetzt, seine Stücke werden überall auf der Welt aufgeführt und neu interpretiert.
World Wide Will
http://www.dw.de – ‎22.04.2014‎
Er gehört zu den am häufigsten inszenierten und verfilmten Autoren der Welt: William Shakespeare. Seit dem 18. Jahrhundert wird oft der 23. April als sein Geburtsdatum genannt – nachgewiesen ist das aber nicht.
450 Jahre William Shakespeare
wissen.de – ‎22.04.2014‎
Er ist der berühmteste Dichter Englands und bis heute einer der bekanntesten Schriftsteller weltweit: William Shakespeare. Erst sein Werk machte Romeo und Julia zum Sinnbild tragischer Liebe.
Unsterblich, auch nach 450 Jahren: William Shakespeare lebt
Tiroler Tageszeitung Online – ‎23.04.2014‎
Die Worte, von William Shakespeare in seinem Meisterwerk „Hamlet“ geschaffen, sind auch 450 Jahre nach der Geburt des berühmtesten aller englischsprachigen Schriftsteller so lebendig wie sein Werk selbst.
Sein oder nicht sein: Wer war William Shakespeare wirklich?
saarbruecker-zeitung.de – ‎22.04.2014‎
1916 forderte der Dramatiker Ludwig Fulda ironisch für den Fall, dass man den Ersten Weltkrieg gewinne, eine Klausel in den Friedensvertrag aufzunehmen, wonach Shakespeare nun auch „formell an Deutschland abzutreten“ sei.

William Shakespeare (getauft am 26. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April / 3. Mai 1616 ebenda) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur. Sein überliefertes Gesamtwerk umfasst 38 (nach anderer Zählung 37) Dramen, epische Versdichtungen sowie 154 Sonette.

William Shakespeare – Rezeption in Deutschland

In Deutschland hat die Shakespeare-Rezeption eine ereignisreiche Geschichte, in der der Dichter für die verschiedensten Interessen in Dienst genommen wurde.

Von großer Bedeutung war Shakespeare für die Literaturtheorie der Aufklärung bei Gotthold Ephraim Lessing (im 17. Literaturbrief 1759), für die Dramatiker des Sturm und Drang etwa bei Heinrich Wilhelm von Gerstenberg (Briefe über Merckwürdigkeiten der Litteratur, 1766/67), bei Jakob Michael Reinhold Lenz (Anmerkungen übers Theater, 1774), bei Johann Gottfried Herder (Von deutscher Art und Kunst, 1773) und bei Johann Wolfgang von Goethe (Rede zum Schäkespears Tag, 1771), auch bei dem zwar laienhaften, aber desto begeisterteren Ulrich Bräker (Etwas über William Shakespears Schauspiele von einem armen ungelehrten weltbürger, der das glück genoß, denselben zu lesen. Anno 1780); ebenso für die deutsche Romantik, vor allem bei August Wilhelm von Schlegel (Wiener Vorlesungen über dramatische Kunst und Literatur 1809–1811) und für die Dramentheorie des 19. Jahrhunderts. Der im frühen 18. Jahrhundert einflussreiche Theoretiker Johann Christoph Gottsched, der dem französischen Klassizismus des 17. Jahrhunderts verpflichtet war und sich damit u. a. an den drei Aristotelischen Einheiten der französischen Dramentheorie orientierte, hatte sich noch, wie Voltaire vor ihm, recht abfällig über Shakespeare geäußert. In der zweiten Jahrhunderthälfte aber wurde Shakespeare für die Dramentheoretiker der Spätaufklärung und des Sturm und Drang zum Prototyp des Genies und blieb im Urteil nicht nur der Theaterdichter unerreichter „Stern der höchsten Höhe“ (Goethe) bis in unsere Gegenwart.

Zu den Besonderheiten der deutschen Shakespeare-Rezeption seit der Romantik gehört die Auffassung, die Deutschen hätten eine besondere Affinität zu Shakespeare, sein Werk stehe der deutschen Seele näher als der englischen. Die Beschäftigung mit Shakespeare und die bis ins Politische reichende Popularisierung seines Werkes fand in der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, die im Jahr 1864 eher von Enthusiasten als von Fach-Philologen gegründet wurde, ihre institutionelle Verankerung. Sie ist die älteste Shakespeare-Gesellschaft der Welt und bedeutend älter als die englische.

Unübersehbar ist die Zahl der (oft eigens für einzelne Inszenierungen angefertigten) Eindeutschungen Shakespeares seit über 250 Jahren. Bekannte Übertragungen der Dramen sind die Ausgaben von Christoph Martin Wieland und von Johann Joachim Eschenburg (beide in Zürich erschienen) sowie von Gabriel Eckert (der die Wieland/Eschenburgischen Texte im sog. „Mannheimer Shakespeare“ revidierte), von Eduard Wilhelm Sievers, diejenige von Johann Heinrich Voß und seiner Söhne Heinrich und Abraham, die Schlegel-Tieck-Ausgabe (von August Wilhelm von Schlegel, Wolf von Baudissin, Ludwig Tieck und dessen Tochter Dorothea Tieck) sowie in älterer Zeit die Übersetzungen einzelner Stücke von Friedrich von Schiller oder Theodor Fontane, in neuerer Zeit die umfangreiche Übersetzung (27 Stücke) von Erich Fried und die geplante Gesamtübersetzung (34 Stücke liegen März 2014 vor) von Frank Günther. Neuere Übersetzungen einzelner Stücke, die Aufsehen erregten, waren z. B. die von Thomas Brasch und Peter Handke.

In den letzten Jahren hat sich die Shakespeare-Übersetzertätigkeit wieder mehr auf die Sonette konzentriert, an denen sich bereits seit dem achtzehnten Jahrhundert viele Übersetzer versuchen.

Shakespeares Werk ist im Laufe der Jahrhunderte zur ergiebigsten Quelle geflügelter Worte geworden. Nur die Bibel wird noch häufiger zitiert. Quelle: wikipedia

William Shakespeare – Weblinks

Commons: William Shakespeare – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: William Shakespeare – Quellen und Volltexte
Wikiquote: William Shakespeare – Zitate

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Shakespeare!: Seine Werke, seine Welt. Hoffmann und Campe Verlag

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