Hilfe, unser Essen wird normiert! Wie uns EU-Bürokraten und Industrie vorschreiben, was wir anbauen und essen sollen von Clemens G. Arvay

Obst und Gemüse aus dem Supermarkt?

Davon sollte man als Verbraucher lieber die Finger lassen! Denn was uns da in perfekter Form und Farbe entgegenlacht, ist nichts anderes als hochgezüchtete Designerpflanzen, versetzt mit Pestiziden und anderen Giftstoffen. Moderne Pflanzenzucht bringt biologisch degeneriertes Turbosaatgut hervor, das vor allem einem Zweck dient: dem Profit multinationaler Agrokonzerne.

Wie die EU bereits jetzt mindestens 90 Prozent des Saatgutmarktes für die Agrokonzerne sichert und wieso dieses neue Obst und Gemüse eine Gefahr für die Ernährung künftiger Generationen darstellt, erläutert der Agrarbiologe Clemens G. Arvay in seinem Buch „Hilfe, unser Essen wird normiert! Wie uns EU-Bürokraten und Industrie vorschreiben, was wir anbauen und essen sollen“ (Redline Verlag / Mit einem Vorwort von Sarah Wiener).

Darin zeigt er unter anderem Folgendes auf:
– Die Saatgutindustrie ist zu einer rasenden Inzuchtindustrie geworden, die den gesamten Markt beherrscht – auch bei „Bio“.
– Um bestimmte profitable Zuchtergebnisse zu erhalten, werden pflanzliche Zellen sogar radioaktiv bestrahlt.
– Selbst in der Bioproduktion sind die Produzenten gezwungen, Gifte und Pestizide einzusetzen, um die kosmetischen Vorgaben aus Handel und Industrie zu erfüllen.
– Die Saatgutindustrie kommt mit ihrem Lobbying gerade erst in die Gänge. Scheibchen für Scheibchen wollen uns Lobbyisten alles auftischen, was sie gerne auf unseren Tellern sehen würden.

„Es ist fünf vor zwölf“, meint Agrarbiologe Arvay. Ein wissenschaftlich fundiertes Buch, das aufrüttelt und aufklärt, welche Macht EU-Bürokraten und Saatgutkonzerne mittlerweile in der Landwirtschaft haben – und welchen Preis kleine und mittlere bäuerliche Betriebe sowie wir als Verbraucher dafür zahlen.

Hilfe, unser Essen wird normiert!
Wie uns EU-Bürokraten und Industrie vorschreiben, was wir anbauen und essen sollen.
Clemens G. Arvay
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Redline Verlag (4. April 2014) zur Verlagsinfo / Inhaltsverzeichnis, PDF
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868815228
ISBN-13: 978-3868815221

Hilfe, unser Essen wird normiert!

Hilfe, unser Essen wird normiert!

Schon jetzt gelangt Obst und Gemüse, welches nicht der industriellen Norm entspricht, gar nicht erst in den Handel oder wird sogar vernichtet. Modernes Designersaatgut, das unter Laborbedingungen erzeugt wird, ist bereits zum alarmierenden Normalfall in der Lebensmittelproduktion geworden – meist ohne das Wissen der Endkunden. Und ein weiterer Skandal bahnt sich nun an: Konzern-Lobbys würden am liebsten auch allen Kleinbauern nur noch teuer registriertes Saatgut erlauben. Der Verlust vieler Sorten und negative Folgen für die Nahrungssicherheit und -vielfalt wären das unweigerliche Ergebnis dieser angestrebten Monokultur in den Gemüsebeeten. Der renommierte Agrarbiologe und Kritiker der Lebensmittelindustrie Clemens G. Arvay deckt diesen Wahnsinn mit Methode auf. Er zeigt, wer hier seine Interessen durchsetzen will und erklärt Verbrauchern, wie sie sich gegen die Saatgut-Diktatur wehren können.

Clemens G. Arvay: „Wer das Saatgut beherrscht, der beherrscht die Landwirtschaft und der beherrscht die Menschheit. Biologische Degeneration unserer Nahrungspflanzen gehört zum Marktkonzept der Saatgutindustrie. Systematisch wird die Notwendigkeit geschaffen, teures Designersaatgut Jahr für Jahr neu einzukaufen und gleich dazu die Gifte und Pestizide, die diese Pflanzen zum Wachsen benötigen. Konsumenten können davon ausgehen, dass Obst und Gemüse im Supermarkt mit Chemikalien verseucht ist – mittlerweile auch bei Bio. In meinem Buch zeige ich aber auch auf, wie sich jeder einzelne von uns gegen die Saatgut-Diktatur wehren kann.“

»Wir verlieren nach und nach unser Menschenerbe: die Vielfalt unserer Samen! Wieso das so ist, erläutert Clemens Arvay in diesem Buch. Er erzählt spannend und verständlich von der historischen Entwicklung der Kulturpflanzen bis in die Gegenwart, in der Saatgutkonzerne mehr oder weniger bestimmen, was auf unseren Tellern landet.« aus dem Vorwort von Sarah Wiener

Clemens G. Arvay, Dipl. Ing., studierte Biologie und angewandte Pflanzenwissenschaften in Wien und Graz. Als Biologe, Agrarexperte und Sachbuchautor beschäftigt er sich mit nachhaltigen und sozial verträglichen Formen des Landbaus und der Lebensmittelproduktion. Er unterrichtet ökologische Landwirtschaft an der Fachhochschule Joanneum in Graz und ist Mitglied im renommierten österreichischen Forum Wissenschaft & Umwelt. Mit seinen Reportagen und Büchern hat sich Arvay einen Namen als einer der gegenwärtig besten investigativen Journalisten im Agrarbereich gemacht.

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