Lifelogging von Stefan Selke: Willkommen in der schönen neuen Lifelogging-Welt oder Der vermessene Mensch…

Willkommen in der schönen neuen Lifelogging-Welt
Lifelogging von Stefan Selke

Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert von Stefan Selke
Econ Verlag (9. Mai 2014), zur Verlagsinformation

Lifelogging

Lifelogging

Der vermessene Mensch

Immer mehr Menschen protokollieren ihr Leben mit Hilfe von Apps und digitalen Gadgets: Sie fotografieren und filmen, messen ihre Leistung beim Joggen oder analysieren ihren Schlafrhythmus. Sie betreiben »Lifelogging« und stellen persönliche Daten ins Netz. Der Soziologe Stefan Selke nimmt diesen Trend zur Selbstvermessung unter die Lupe: Was passiert, wenn wir unsere innere Stimme auf stumm schalten und stattdessen Maschinen und Daten zu uns sprechen lassen? Sind wir noch Menschen, wenn wir aus Angst vor Kontrollverlust und digitalem Effizienzwahn zutiefst menschliche Aspekte wie Zufall oder Vergesslichkeit unterdrücken? Wie viel Wissen über sich selbst benötigt der Mensch? Wie verändert sich eine Gesellschaft, in der Selbstvermessung vielleicht sogar zur Vorschrift wird? Letztlich kann die Frage nach dem »guten Leben« nicht an digitale Systeme delegiert werden.

Der Markt der Lifelogging-Technologien boomt: Immer mehr Menschen protokollieren, speichern und teilen ihre Lebensspuren, um sich fitter zu machen, besser zu schlafen oder ihre Essgewohnheiten zu analysieren. Smartphones, Apps, Social Networks, Cloud-Computing und Big-Data haben Einfluss auf viele Bereiche unseres Lebens gewonnen. Aber was sind die Auswirkungen des Lifeloggings auf den Menschen? Und welche Folgen haben Technologien, die den Menschen auf seine Daten reduzieren – für jeden selbst, im Umgang miteinander und in der Solidargemeinschaft? Werden wir der Versuchung erliegen, die Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige an smarte Technologien auszulagern und aus Sicherheitserwägungen heraus beginnen, unsere Kinder zu »tracken«? Einfach, weil es geht? Wie verändert sich eine Gesellschaft, in der Selbstvermessung vielleicht sogar zur Vorschrift wird, wenn zum Beispiel Krankenkassen sich diese Daten zu Nutze machen?

Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich das Buch „Lifelogging. Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert“ des Soziologen Stefan Selke, das gerade bei Econ erschienen ist.

Stefan Selke landete nach einigen Semestern Luft- und Raumfahrttechnik bei der Soziologie und ist inzwischen als Professor für »Gesellschaftlicher Wandel« an der Hochschule Furtwangen im Schwarzwald am Puls der Zeit. Schon vor Jahren entwickelte und testete er mit Studenten eine Smartphone-App. Er bloggt unter stefan-selke.tumblr.com, vernetzt sich unter www.facebook.com/selkestefan und sammelt seine Forschung auf www.stefan-selke.de.

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